Eurokurs nach schwachem ifo-Geschäftsklima gefallen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,4598 (Montag: 1,4767) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6850 (0,6772) Euro.


ifo-Index sinkt auf 94,8 Punkte
«Der überraschend deutlich gefallene ifo-Geschäftsklimaindex hat den Eurokurs belastet», sagte Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Der ifo-Index war im August von 97,5 Punkten im Vormonat auf 94,8 Punkte gesunken. Volkswirte hatten mit einem wesentlich moderaten Rückgang auf 97,2 Punkte gerechnet. «Entscheidend war, dass sich sowohl die Erwartungen der Unternehmen als auch die Beurteilung der aktuellen Lage eingetrübt haben», sagte Hellmeyer. Bei den Erwartungen hatten viele Beobachter auf eine Stabilisierung gehofft.


Schlechte Konjunkturdaten in Europa
«In Europa setzt sich die Reihe von schlechten Konjunkturdaten fort», sagte Hellmeyer. Der Euro werde daher weiter unter Druck bleiben. Etwas stabilisiert habe sich der Euro jedoch nach enttäuschenden Daten vom US-Häusermarkt. Vor allem der erneut deutliche Rückgang der Immobilienpreise im Juni habe zu einer leichten Erholung des Euro geführt.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79530 (0,79660) britische Pfund , 160,19 (162,32) japanische Yen und auf 1,6138 (1,6214) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 828,25 (824,00) Dollar gefixt. (awp/mc/pg/30)

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