Google und Microsoft Steuerdaten anvertrauen?

Microsofts Chief Technology Officer Ray Ozzie wird dort mit der Aussage zitiert, dass Microsoft an einem Produkt namens «Live Drive» arbeite, mit dem Filme, Musik, Steuerdaten (!) usw. von überall her zugänglich gemacht werden können. Die Idee stammt von Google. Anfang März wurde bekannt, dass der Suchmaschinenbetreiber an einem Dienst mit dem Namen «GDrive» arbeitet.
 
Ungewisse Finanzierung
Um mit dem zukünftigen Produkt von Google zu konkurrenzieren, wird Microsoft Live Drive zumindest in einer abgespeckten Version kostenlos anbieten müssen. Dabei stellt sich die Frage, wie ein solcher Online-Speicher finanziert werden soll. Ob beim Abrufen von Daten ein Pop-Up erscheint? Auch dürften noch viele Anwender davor zurückschrecken, Google oder Microsoft eigene persönliche Daten anzuvertrauen.
 
Reaktionen abwarten
Beide Unternehmen haben die Informationen mehr oder weniger inoffiziell verbreitet und wollen wohl zuerst einmal abwarten, wie die Idee ankommt. Prompt haben sehr viele Tech-Sites Umfragen zu dem Thema durchgeführt. Es scheint so, als müsse zuerst eine Hürde überwunden werden. Schliesslich muss man den Usern nur erklären, dass es sich mit dem E-Mail nicht anders verhält: Persönliche Daten auf einem fremdem Server. (inside-IT/mc/pg)

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