KOF: Schweiz verliert im Globalisierungsindex zwei Ränge

Dies sei im wesentlichen auf die rückläufige wirtschaftliche Globalisierung in den Jahren 2001 bis 2004 zurückzuführen – eine Entwicklung, die vor allem auf dem Einfluss der wahrgenommenen Handelshemmnisse basierte, begründet die KOF am Freitag in einer Mitteilung.


Belgien und Österreich an der Spitze
Trotz allem figuriert die Schweiz seit 1991 unter den zehn am stärksten globalisierten Ländern der Welt. Die Rangliste führen seit 2001 Belgien und Österreich an, am Ende liegen Burundi, die Zentralafrikanische Republik und Myanmar.


Globalisierungsschub der letzten Jahre setzt sich fort
Der Index zeige, dass sich der Globalisierungsschub der letzten Jahre weiter fortgesetzt habe. Dafür seien besonders die wirtschaftliche und politische Integration verantwortlich, während die soziale Globalisierung stagniere, so die KOF weiter.


Schweiz büsst Ränge ein
Bei Letzterer liegt die Schweiz wie bereits im Vorjahr auf Rang 7. Bei der wirtschaftlichen Komponente hat die Schweiz indessen 13 Plätze eingebüsst und notiert noch auf Platz 22 (Vorjahr 9). Wird die politische Globalisierung betrachtet, so findet sich die Schweiz auf Rang 24 (20) wieder.


Zusammensetzung des Globalisierungsindex
Im aktuellen Globalisierungsindex der KOF wurden 122 Länder über den Zeitraum von 1970 bis 2004 betrachtet, der Index setzt sich aus 25 Variablen zusammen.


Die wirtschaftliche Dimension
Die wirtschaftliche Dimension des Indexes misst zum einen die tatsächlichen Handels- und Investitionsströme, zum anderen aber auch, inwieweit sich Länder durch Handels- und Kapitalsverkehrskontrollen nach aussen abschirmen.


Die soziale Dimension
Die soziale Dimension der Globalisierung widerspiegelt den Grad der Verbreitung von Informationen und Ideen, während die politische Dimension auf die Stärke der politischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern abzielt. (awp/mc/ab)

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