Loeb im vergangenen Geschäftsjahr mit Gewinnrückgang

Belastet wurde die Rechnung durch den Verkauf der Loeb Service AG mit einer Abschreibung von 2 Mio CHF sowie durch eine Bereinigung des Warenlagers um 1,2 Mio. Über die Höhe des Verkaufspreises wurde Stillschweigen vereinbart, der Transaktionspreis werde allerdings erst Ende Mai definitiv festgelegt und keinen wesentlichen Einfluss auf die Jahresrechnung 2007/08 haben.


Bereich Service AG wird verkauft

Loeb verkauft demnach den Bereich Service AG, welcher die Automarke Smart vertreibt, rückwirkend per 1. Februar 2007 an eine Investorengruppe, die bereits verschiedene Smart Center betreibt. Alle Mitarbeiter werden von den Käufern übernommen. Loeb will sich nun auf den Detailhandel konzentrieren.

Umsatzrückgang im Detailhandel


Der Umsatzrückgang im Detailhandel beträgt flächenbereinigt rund 1%. Die expandierende Be+We Bayard Wartmann AG hat allerdings neun neue Geschäfte eröffnet und den Umsatz um 14,7% gesteigert. Gehalten blieb der Umsatz im Musikhaus Krompholz, während die reduzierte Modellpalette beim Mutterhaus DaimlerChrysler einen ‹empfindlichen› Rückgang der Verkäufe bei der nun verkauften Loeb Service AG zur Folge hatte.

Von Frequenzverlusten getroffen


Die Loeb AG wurde von Frequenzverlusten im Zusammenhang mit dem Umbau des Loeb-Egge im Hauptgeschäft Bern sowie von laufenden Massnahmen zur Sortimentsstraffung getroffen. Ausserdem hätten zahlreiche Kundenaktionen im Jubiläumsjahr 125 sowie die bewusste Verbilligung von Warengruppen zu den rückläufigen Umsatzzahlen beigetragen.

Weitere Nennwertrückzahlung beschlossen


Die Generalversammlung vom 30. April 2007 hat beschlossen, eine weitere Nennwertrückzahlung von 20% auf allen Beteiligungspapieren vorzunehmen. Den Inhabern von Partizipationsscheinen wird zusätzlich eine Vorzugsdividende von 6%, entsprechend 0,90 CHF pro Partizipationsschein (PS), ausgeschüttet. Die Auszahlung pro PS beträgt demnach unverändert zum Vorjahr 3,90 CHF, die Ausschüttungsquote liegt bei 56,5%.

Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr


Das laufende Geschäftsjahr stehe im Zeichen des Gesamtumbaus des Warenhauses in Bern, so Loeb. Die gleichzeitig stattfindende Sanierung des Bahnhofplatzes in Bern werde die Kundenströme ebenfalls beeinflussen, weshalb im Sommer 2008 im Haupthaus in Bern mit rückläufigen Umsätzen zu rechnen sei. (awp/mc/ab)
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