Märklin: Gläubiger votieren für Insolvenzplan

Insgesamt belaufen sich die Forderungen auf 61 Millionen Euro. Davon geht der Grossteil von rund 27 Millionen an die Banken als Hauptgläubiger.  Zuvor hatte sich der Insolvenzverwalter zuversichtlich geäussert, dass die nötige Mehrheit der Gläubiger grünes Licht für das Insolvenz-Ende geben werde. Märklin hatte am 31. März 2009 – im 150. Jahr seines Bestehens – Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen war eine Übernahme der einst von drei Familienstämmen geführten Firma durch Finanzinvestoren. Deren Sanierungsbemühungen scheiterten.


«Rosskur»
Danach hatte der Insolvenzverwalter Märklin eigenen Worten zufolge eine «Rosskur» verordnet, bei der zunächst mehr als 400 Mitarbeiter entlassen wurden, darunter Manager und Berater. Ausserdem wurden das Programm gestrafft und Teile der Produktion aus China nach Europa zurückgeholt. Märklin unterhält neben dem Stammwerk in Göppingen noch eine Produktionsstätte im ungarischen Györ. An beiden Standorten arbeiten jeweils rund 500 Mitarbeiter. (awp/mc/ps/20)

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