MAN steigert Umsatz und Auftragseingang – Prognose bekräftigt

Dies sagte Konzernchef Hakan Samuelsson am Freitag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in München. Für das Gesamtjahr bekräftigte Samuelsson die bisherigen Prognosen. Der Konzernchef kündigte zudem an, die begonnenen Kostensenkungen konsequent fortzusetzen. Von den ursprünglich geplanten 300 Millionen Euro Einsparungen stünden noch 200 Millionen Euro aus. Der Schwerpunkt liege mit 150 Millionen Euro auf dem Nutzfahrzeuggeschäft, sagte Samuelsson.


Auftragseingang legte zu

Der Auftragseingang der MAN Gruppe legte zwischen Januar und April um 13 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zu. Nicht bei dieser Berechnung berücksichtigt sei allerdings ein 1,4 Milliarden Euro schwerer Grossauftrag des britischen Verteidigungsministeriums, durch die die Vorjahresbasis verzerrt worden sei. Diesen einberechnet ergibt sich ein Rückgang von 11 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich in den ersten vier Monaten um 4 Prozent auf mehr als 4,16 Milliarden Euro.

Auftragsbestand auf neuem Rekordwert

Kräftige Zuwächse beim Auftragseingang verzeichneten vor allem der Nutzfahrzeugbereich (+33%) und die Turbomaschinen (+92%). Bei den Dieselmotoren hätten die Neuorder auf Vorjahresniveau gelegen. Der Auftragseingang bei den Industriedienstleistungen lag wegen eines Grossauftrags im Vorjahr in der Berichtsperiode niedriger. Konzernweit erhöhte sich der Auftragsbestand im April um 14 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 10,1 Milliarden Euro.

Zuversichtlich fürs laufende Jahr

Für das laufende Jahr rechet MAN mit einer Umsatzsteigerung von «etwa 5 Prozent». Der Auftragseingang sollte in etwa das Niveau des Vorjahres von knapp 16 Milliarden Euro erreichen. Der MAN-Chef zeigte sich weiterhin zuversichtlich, dass der Konzern in diesem Jahr – und damit ein Jahr früher als geplant – die angepeilte Umsatzrendite (ROS) von 6 Prozent und die Kapitalrendite (ROCE) von 18 Prozent erreichen wird. (awp/mc/ab)
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