Neue Konzernrepräsentanz der Würth-Gruppe in Brüssel

170 hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, europäischer Wirtschaftsvertretungen und Gesandtschaften sind der Einladung von Professor Dr. h.c. Reinhold Würth zur Eröffnungsfeier des «Würth Büro Brüssel» gefolgt. Als Vertreter der 25 europäischen Mitgliedsländer, in denen die Würth-Gruppe mit Auslandsgesellschaften aktiv ist, erwiesen allein neun bei der Europä ischen Union akkreditierte Botschafter Würth ihre Referenz.

Weltweit tätig, in Europa zuhause
Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, machte in seiner Begrüssung darauf aufmerksam, dass die Würth-Gruppe zwar in 81 Ländern weltweit tätig ist, da bei aber in Europa 84 Prozent des Gruppenumsatzes erzielt werden sowie 86 Prozent der über 51.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern beschäftigt sind. «Vor diesem Hintergrund betrachtet, besitzt die Würth-Gruppe ein natürliches Interesse daran, in Brüssel mit einem eigenen Repräsentanzbüro vor Ort präsent zu sein. Neben den weltweiten Aktivitäten verfolgt die Würth-Gruppe weitere Wachstumsstrategien in Europa. Eine europaweit einheitliche Rechtsgrundlage wäre hier sehr hilfreich», so Friedmann.

Baden-Württemberg im globalen Wettbewerb
«Im Zusammenspiel mit anderen wachstumsstarken Regionen Europas sieht Würth in diesem Brüsseler Engagement auch einen kleinen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft Baden-Württembergs .»
Willi Stächele, Minister des Staatsministeriums und für Europäische Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, würdigte in seiner Ansprache das Engagement Würths für das Land. «Würth wie auch Bosch und EnBW sind nicht nur Aushängeschilder des Landes, sondern darüber hinaus, durch enormen unternehmerischen Geist, Garanten für eine weitere wirtschaftliche Prosperität des Landes Baden-Württembergs im globalen Wettbewerb.»

Wechselwirkung zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik
Manfred Kurz, Leiter des «Würth Büro Brüssel» betonte die Wechselwirkung zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik: «Jedes Unternehmen, unabhängig von seiner Grösse, wirkt durch seine Mitarbeiter, seine Kunden und Lieferanten als auch durch seine bürgergesellschaftlichen Aktivitäten in seine gesellschaftliche Umgebung hinein. So ist ein Unternehmen eben mehr als die Summe aus einer Einkaufsabteilung, einer Verkaufsabteilung und einer angeschlossenen Buchhaltung. Es ist vielmehr auch Bürger und Nachbar, das sich seiner bürgergesellschaftlichen Verantwortung zu stellen hat. Wirtschaft und Politik tun daher gut daran, im Gespräch zu bleiben.»

Europäische Richtlinien und Gesetzesinitiativen sind keine Garanten für wirtschaftliche Kraft
Der Firmengründer Professor Dr. h.c. Reinhold Würth fasste in seiner bemerkenswerten Rede zum Unternehmen Würth die Firmengeschichte, versehen mit kleinen Anekdoten aus seinem 52-jährigen Berufsleben, von seinen ersten bescheidenen Anfängen bis hin zu seiner heutigen Marktstellung als global player zusammen. Er brachte dabei auf den Punkt, dass obrigkeitsstaatliche Verordnungen, europäische Richtlinien und Gesetzesinitiativen keine Garanten für wirtschaftliche Kraft und gesellschaftlichen Fortschritt bedeuten. Im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns steht immer der Mensch. Auch die Wirtschaft als Teil des Gemeinwesens sollte den Menschen und der Gesellschaft dienen. Ohne die Begeisterungsfähigkeit, den Fleiss und die Visionen jedes einzelnen Mitarbeiters wird jedes Unternehmen immer Stückwerk bleiben: «Im Grunde sind es eben doch immer die Verbindungen mit den Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.»

(Würth/mc/hfu)

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