OC Oerlikon implementiert operative Massnahmen zur Effizienzsteigerung

Ziel dieser Massnahmen sei es, die Effizienz, Kundennähe und Profitabilität des Konzerns weiter zu erhöhen, teilte Oerlikon mit. Dafür werde die operative Verantwortung der Geschäftseinheiten zusätzlich gestärkt. «Mit diesem Ansatz ermöglichen wir den Business Units, sich voll auf ihr Geschäft zu konzentrieren. Die Konzernzentrale hingegen legt ihren Fokus auf die strategische Ausrichtung», wird CEO Uwe Krüger in der Mitteilung zitiert.


Schlanker, wachstumsstärker und profitabler
In den vergangenen Monaten sei der Oerlikon Konzern durch zahlreiche Massnahmen neu ausgerichtet worden, heisst es weiter. Dies mit dem Ziel, das Unternehmen schlanker, wachstumsstärker und profitabler zu machen. Die Organisation sei erheblich vereinfacht worden, so etwa durch die Abschaffung der Matrixstruktur mit zusätzlich regionalen Zuständigkeiten. Ausserdem wurde den einzelnen Geschäftseinheiten die volle operative Verantwortung übertragen.


Daraus ergebe sich jetzt die Notwendigkeit, einen Teil der zentral wahrgenommenen Konzernfunktionen den Segmenten und Geschäftseinheiten zuzuordnen. Diese Verschiebungen nimmt Oerlikon etwa bei IT-Aufgaben, im Business Application Design, im Trade Control oder im Qualitätsmanagement vor. Weitere Funktionen der Konzernzentrale würden weiter verschlankt, so die Mitteilung.


Über 40 Arbeitsplätze betroffen
Von den geplanten Massnahmen seien mehr als 40 der insgesamt 120 Arbeitsplätzen der Konzernzentrale betroffen. Je nach Funktion – zum Beispiel im IT-Bereich – würden die Mitarbeitenden ein Angebot in den jeweiligen Geschäftseinheiten erhalten, erklärte ein Sprecher auf Anfrage von AWP. Die Bereiche Marketing oder Communications würden dagegen ‹verschlankt›. Um Angaben zu den erwarteten Kosteneinsparungen zu machen, sei es noch zu früh, so der Sprecher weiter. «Wir gehen davon aus, dass ein signifikanter Betrag sein wird.» (awp/mc/pg)

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