Ölpreise sinken nach US-Lagerdaten kräftig

Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete mit 67,93 Dollar – das waren 2,60 Dollar weniger als am Dienstag.


US-Ölbestände kräftig gestiegen
Nachdem die Ölpreise am Dienstag noch über zwei Dollar zugelegt hatten, wurden sie am Mittwoch von einem kräftigen Anstieg der US-Ölbestände belastet. Der vom amerikanischen Energieministerium gemeldete Zuwachs war besonders deutlich bei den Benzinvorräten, die auf Wochensicht ungewöhnlich stark um über fünf Millionen Barrel zulegten. Auch die Bestände an Rohöl und Destillaten (Heizöl, Diesel) erhöhten sich spürbar. Höhere Lagerbestände deuten zumeist auf eine schwache Ölnachfrage hin.


OPEC-Rohölpreis notiert leicht höher
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 68,59 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg/26)

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