Postbank erwartet finanzielle Auswirkungen der Finanzkrise im 1. Quartal

Dies sagte Vorstandschef Wolfgang Klein am Mittwoch in London laut einer im Internet veröffentlichten Präsentation. Diese würden sich im Handelsergebnis und den Neubewertungsrücklagen niederschlagen. Im vergangenen Jahr musste die Post-Tochter im Zusammenhang mit der Krise rund 112 Millionen Euro abschreiben, kam damit aber im Vergleich zu den Wettbewerbern glimpflich davon.


Krise beschleunigt und auf andere Anlageklassen ausgeweitet
In den ersten drei Monaten dieses Jahres habe sich die Krise beschleunigt und auf andere Anlageklassen ausgeweitet, betonte Klein. Inzwischen wären alle strukturierten Produkte in Mitleidenschaft gezogen. Trotz ihres konservativen Risikoprofils sei auch die Postbank gegen eine solche Marktentwicklung «nicht immun». Für einige Anlageklassen gebe es keine gültigen Marktpreise mehr.


Mittelfristige Ziele der Bank bekräftigt
Der Vorstandschef bekräftigte die mittelfristigen Ziele der Bank. Demnach soll sich der Vorsteuergewinn bis 2010 auf bis zu 1,45 (2007: 1,004) Milliarden Euro verbessern. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis sieht das Institut im klassischen Bankgeschäft bis Ende des Jahrzehnts bei unter 58 Prozent (2007: 64,8%). Zudem soll sich die Kernkapitalquote bereits 2009 auf 7,5 Prozent verbessern. (awp/mc/gh)

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