Premiere: Möglicher Einstieg bei ProSieben

«Das würde zu den bisherigen Ausagen von Vorstandschef Georg Kofler passen, wonach eine Kombination von Free-TV und Pay-TV Sinn macht.»


Ausgliederung als eine Bedingung

Das Bundeskartellamt hatte die Ausgliederung eines der beiden grossen Sender Sat.1 oder ProSieben aus dem Gesamtkonzern zur Bedingung für eine mögliche Zustimmung zur geplanten Übernahme des Konzerns durch die Axel Springer AG gemacht.

Noch keine konkreten Einstiegapläne

Am Mittwoch hatte sich Springer dann zu diesem Schritt bereit erklärt. Nach Informationen aus Branchenkreisen beobachtet Premiere im Augenblick aber nur die weitere Entwicklung. Derzeit gebe es noch keine konkreten Pläne für einen Einstieg bei ProSieben, hiess es aus den Kreisen. Die Variante hätte für Premiere aber durchaus einen gewissen Charme, da der Sender sich derzeit bemüht, ein eigenes Free-TV-Angebot für die Ausstrahlung von Spielen der UEFA Champions League auf die Beine zu stellen. Bisher hat Vorstandschef Kofler weder den Aufbau eines eigenen Senders noch einen Zukauf ausgeschlossen.

Weitere mögliche Interessenten

Als mögliche Interessenten an ProSieben werden derzeit eine ganze Reihe von Medienunternehmen genannt, allen voran General Electric (NBC), Walt Disney -Konzern, Viacom und der französische Sender TF1. (awp/mc/ab)
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