PwC: Mehr Erstemissionen an Europas Börsen

An der LSE wurden 27 Emissionen einen Gesamterlös von 3’202 Mio. EUR getätigt. Mit geringem Abstand folgt die Warschauer Börse. Die Schweizer Börse SIX verzeichnete zwischen April und Juni zwei Neuzugänge (Q2 2009: 1 IPO). Dies sind die Resultate des «IPO Watch Europe 2010, Q2» von PricewaterhouseCoopers (PwC).


Gesamtvolumen annähernd verdoppelt
Im zweiten Quartal 2010 registrierten die europäischen Börsen 79 Börsengänge (Q2 2009: 23 IPOs). Das Gesamtvolumen erreichte insgesamt 9’014 Mio. EUR (Q2 2009: 455 Mio. EUR). «Obwohl sich die Zuversicht am europäischen Kapitalmarkt im Vergleich zum ersten Quartal nicht wesentlich gesteigert hat, sorgten vier grosse Erstemissionen mit einem Volumen von jeweils mehr als 1’000 Mio. EUR für eine annähernde Verdoppelung des Gesamtvolumens», kommentiert Philipp Hofstetter, Partner Wirtschaftsberatung von PricewaterhouseCoopers Schweiz.


Starkes Quartal in Warschau
Die Londoner Börse verteidigte auch im zweiten Quartal 2010 mit 27 IPOs und einem Emissionsvolumen von 3’202 Mio. EUR ihre europäische Führungsposition. Mit nur geringem Abstand folgt die Warschauer Börse. Hier brachten 25 Erstemissionen einen Gesamterlös von 3’150 Mio. EUR. In Warschau gab es mit dem «Going Public» des Versicherungskonzerns PZU (IPO-Volumen: 1’990 Mio. EUR) auch den europaweit grössten Börsengang des zweiten Quartals 2010. Mit grossem Abstand folgen die spanische Gemeinschaftsbörse BME (3 IPOs, Emissionsvolumen 1’331 Mio. EUR), die skandinavische Nasdaq OMX (5 IPOs, Emissionsvolumen 641 Mio. EUR) sowie die Osloer Börse (5 IPOs, Emissionsvolumen 331 Mio. EUR).


Zwei Börsengänge an Schweizer Börse SIX
Die Schweizer Börse SIX verzeichnete zwei Börsengänge (Q2 2009: 1 IPO) mit einem Gesamtvolumen von 115 Mio. EUR: Die Transocean Ltd. eröffnete den Handel am 20. April 2010. Am 22. April 2010 folgte die Orior AG. (pwc/mc/ps)

Exit mobile version