Schwache deutsche Inflationsdaten belasten den Euro

Am Morgen war der Kurs in der Spitze noch auf 1,2819 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2768 (Freitag: 1,2817) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7832 (Freitag: 0,7802) Euro. Schwache Inflationsdaten hätten den Euro belastet, sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Die Entspannung an den internationalen Ölmärkten hatte die Teuerung in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren gedrückt. Das geht aus ersten Preisstatistiken für September hervor, die am Montag in fünf Bundesländern vorgelegt wurden.


20 Prozent rechnet mit einer Zinssenkung
Aussagen eines Mitglieds der US-Notenbank, der Inflationsgefahren als grösser angesehen habe als Wachstumsgefahren, haben Fritsch zufolge den Euro zusätzlich belastet. Der Markt rechne eigentlich zu 20 Prozent mit einer Zinssenkung in den USA schon im Dezember. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67120 (0,67365) britische Pfund , 148,78 (148,89) japanische Yen und 1,5799 (1,5812) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 584,75 (589,00) Dollar festgesetzt. (awp/mc/th)

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