So schön ist Sylt im Winter

Leuchtturm am Ellenbogen im Winter (Foto: Sylt Marketing/Holger Widera)

Sylt – In der kalten Jahreszeit in südliche Gefilde? Schnee von gestern! Winterurlaub an der Nordsee steht hoch im Kurs.

Windjacke statt Bikini, Glühwein statt Prosecco und menschenleere Strände statt Trubel in der Hauptsaison – das ist die andere Seite von Deutschlands nördlichster Insel, das ist Sylt im Winter. Auf ganz magische Weise erscheint hier in der kalten Jahreszeit die Luft noch ein bisschen klarer, der Blick weiter und der Strand endloser zu sein als zu jeder anderen Jahreszeit. Und wenn die tiefstehende Sonne ihre besonderen Farben an den Himmel zaubert, verwandelt sich die ganze Insel in ein märchenhaftes Winterwunderland.

Für viele Reisende ist sie bereits die schönste Jahreszeit für ihren Sylt-Urlaub, jene Zeit, in der sich der herbe Charme der Nordseeinsel erst so richtig entfaltet und der Mensch ganz im Einklang mit der Natur lebt. Die frische Brise mit ihrem salzigen Duft wird zum Reisebegleiter und verwöhnt bei ausgedehnten Inselspaziergängen an menschenleeren Stränden dank der nachweislich unbelasteten Luft, die reich ist an Mineralien und Jod, Körper, Geist und Seele.

Mit geröteten Wangen und Salz auf der Haut gibt es nach dem Strandmarsch bei knackigen Temperaturen nichts Schöneres, als in eine gemütliche Teestube einzukehren. Hier trifft man sich mit Gleichgesinnten, deren Wangen noch ähnlich gerötet sind wie die eigenen. Und die sich erschöpft, aber glücklich, zurücklehnen und den Neuankömmlingen mit einem «Pharisäer» zuprosten. Der friesische Kaffee mit Sahne und einem Schuss Rum sorgt für die innere Wärme, das prasselnde Kaminfeuer für alles andere.

Winterliche Marktwirtschaft
Ende November beginnt auf Sylt die Zeit der kuscheligen Winter- und Weihnachtsmärke. Hier treffen sich in vorweihnachtlich-entspannter Atmosphäre Sylter und Gäste, bestaunen kunsthandwerkliche Kostbarkeiten und genießen friesische Köstlichkeiten. Fast jeder Inselort veranstaltet an einem der Adventswochenenden seinen eigenen kleinen Budenzauber. Der größte Markt, der Sylter Wintermarkt, wird in Westerland vom 12. Dezember bis zum 4. Januar täglich seine Pforten öffnen. Durch die umliegenden Gebäude vor Wind geschützt sorgen auf dem Platz vor dem Appartement- und Geschäftsgebäude Neue Mitte 21 ausgesuchte Aussteller in urigen Adventshütten für weihnachtliche Stimmung im Lichterglanz. Alle Standbetreiber vereint dabei der Wunsch, einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt, Urlauber und Insulaner zu gestalten und gemeinsam eine wundervolle Weihnachtszeit zu verbringen.

Herzstück des Marktes ist ein uriges Kaminzimmer, in dem die Besucher mit einem Punsch in der Hand bei prasselndem (LED)-Feuer in liebevoll gestaltetem Ambiente gemütlich beisammensitzen können. „Wir wollen es allen Besuchern so muckelig wie möglich machen“, sagt Wintermarkt-Veranstalterin Stephanie Schneider. Dafür gibt es auch ein abwechslungsreiches Überraschungsprogramm, vom Besuch des Weihnachtsmannes und der Märchen-Fee über Lebkuchenhaus-Backen bis hin zu einem Abend mit Live-Musik verschiedener Sylter Bands.

Sylt-Besucher zur Weihnachtszeit sollten sich nicht wundern, wenn bei ihrer Anreise anstatt eines süssen Betthupferls ein Goldtaler auf dem Kopfkissen liegt. Denn kurzerhand wurde die Aufmerksamkeits-Währung von Schokolade auf Edelmetall umgestellt und auf allen Sylter Weihnachtsmärkten als anerkanntes Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs ist gut: Ein Goldstück entspricht einem Gegenwert von einem Euro. Der Sylter Weihnachtstaler kann auf den Weihnachtsmärkten von Westerland bis Morsum, von List bis Hörnum eingetauscht und angerechnet werden auf alles, wofür das Herz schlägt. Ein Punsch beim Jööltir ön Muasem, dem Morsumer Markt, eine Portion Futjes auf dem Kampener Weihnachtsmarkt oder ein Kakao in der „Neuen Mitte“ – geschenkt! Oder zumindest angerechnet. (Sylt Marketing/mc/kbo)

Sylt

Exit mobile version