Texas Instruments baut Werk bei München aus

Während die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auch die deutsche Chipindustrie hart getroffen und erste Opfer gefordert hat, will Texas Instruments den hiesigen Standort stärken. «Die Fabrik in Freising ist sehr flexibel und ausgesprochen effizient», sagte Fau der Zeitung. Zur Höhe der Investitionen wollte sich der Manager nicht äussern. TI baut die Fabrik mit Maschinen aus, die der Konzern aus der Insolvenzmasse von Qimonda gekauft hat. Der Münchener Halbleiterhersteller wird nach seiner Insolvenz derzeit abgewickelt. Mehr als 4.000 Beschäftigte haben in Dresden und München ihre Arbeitsplätze verloren.


Viertgrösster Halbleiterproduzent der Welt
Mit einem geschätzten Umsatz von 9,6 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr und einem Marktanteil von etwa vier Prozent ist TI der Zeitung zufolge der viertgrösste Halbleiterproduzent der Welt. Dem Unternehmen ist es im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern während des Höhepunkts des Wirtschaftsabschwungs in diesem Frühjahr gelungen, schwarze Zahlen zu schreiben. Daher könne sich TI leisten, in Fabriken zu investieren. (awp/mc/ps/11)

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