Tiefroter Playboy-Verlag sucht Hilfe ausser Haus

Im dritten Quartal schrieb die Playboy-Gruppe einen Verlust von 1,1 Millionen Dollar (0,74 Mio Euro). Ein Jahr zuvor war das Minus mit 6,2 Millionen Dollar zwar weit höher, stammte aber allein aus einmaligen Sanierungskosten. Der Umsatz brach nun erneut um ein Fünftel auf 56 Millionen Dollar ein, wie der Konzern bekanntgab.


Für viele Aufgaben nicht gross genug
Neben der allgemeinen Medien- und Werbekrise macht Playboy laut Flanders vor allem zu schaffen, dass die Gruppe trotz ihrer weltweit bekannten Marke für viele Aufgaben nicht gross genug ist. Daher lagere das Unternehmen etwa den Magazin-Vertrieb und den Online-Handel aus, um Kosten zu sparen. Weitere Bereiche sollen folgen.


Keine Besserung in Sicht
Für das laufende Schlussquartal erwartet Flanders im Mediengeschäft mit Magazin, TV und Internet nach einer zuletzt kleinen Besserung wieder schlechtere Zahlen. Das Lizenzgeschäft mit der Playboy-Marke werde dagegen im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Erst kürzlich hatte Flanders Spekulationen zurückgewiesen, das Playboy-Heft könnte eingestellt werden. Andere Traditionsmagazine in aller Welt mussten in der Krise bereits aufgeben. (awp/mc/pg/27)

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