UniCredit und Capitalia besiegeln Zusammenschluss

Die Übernahme soll zum 1. Oktober wirksam werden, die Capitalia-Aktie dann aus dem Handel genommen werden. Die Capitalia-Aktionäre erhalten je Aktie 1,12 neue UniCredit-Papiere. Mit der Übernahme steigt UniCredit zur zweitgrössten Bank Europas auf.


Entwicklung der Aktienmärkte im Blick behalten
Nach dem Zusammenschluss will UniCredit den geplanten Verkauf der Anteile beider Banken an der Mediobanca schnell abschliessen, kündigte Bank-Chef Alessandro Profumo an. «Wir werden recht schnell sein, auch wenn wir natürlich die Entwicklung der Aktienmärkte im Blick behalten müssen.» Auch bei der von der italienischen Wettbewerbsbehörde verlangten Trennung von 155 bis 180 Zweigstellen werde das Verkaufsverfahren nun beginnen. Dabei wolle UniCredit den «vollen Wert» der Filialen erlösen. Gebote gebe es bisher noch nicht.


Zustimmung der Wettbewerbsbehörde
Die italienische Wettbewerbsbehörde hatte der Übernahme vor einer Woche unter Auflagen zugestimmt. Neben der Trennung von 155 bis 180 Zweigstellen verlangte die Behörde den Verkauf des 3,76-Prozent-Anteils der UniCredit am Versicherer Generali sowie der Anteile an deren Töchtern. Zur UniCredit gehört seit zwei Jahren auch die Münchner HypoVereinsbank. (awp/mc/gh)

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