US-Handelsbilanzdefizit steigt stärker als von Experten erwartet

Von CBS MarketWatch befragte Experten hatten im Durchschnitt mit 56,8 Milliarden Dollar gerechnet. Das März-Defizit war ursprünglich mit 55,0 Milliarden Dollar veranschlagt worden.


Um 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht
Damit hat sich das Handelsbilanzdefizit im laufenden Jahr bisher um 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht. Im vergangenen Jahr hatte das Defizit mit 617,58 Milliarden Dollar einen Rekordstand erreicht.


China wächst weiter
Die US-Produzenten verkauften den Angaben zufolge im April zwar Waren im Rekordwert außer Landes. Gleichzeitig erreichte der Wert der Importe der Konsumenten und Unternehmen aber ebenfalls einen Rekordstand. Die Exporte kletterten um 3,0 Prozent auf 106,4 Milliarden Dollar, während die Importe um 4,1 Prozent auf 163,4 Milliarden Dollar zulegten. Hauptgrund sei der hohe Ölpreis. Der durchschnittliche Ölpreis schnellte im April um 3,62 Dollar je Barrel in die Höhe auf den Rekordwert von 44,76 Dollar. Das Defizit im Handel mit China erhöhte sich im Berichtszeitraum von 12,0 Milliarden Dollar im Vormonat auf 14,7 Milliarden Dollar. Die Importe chinesischer Textilien haben sich im bisherigen Jahresverlauf um 51,7 Prozent erhöht. Grund des rasanten Wachstums ist insbesondere der Wegfall der Handelsbeschränkungen durch Textilquoten. (awp/mc/gh)

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