US-Konjunkturdaten: Erzeugerpreise sinken – Nettokapitalzuflüsse steigen

Volkswirte hatten mit einem Rückgang um lediglich 0,3 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich legten die Erzeugerpreise um 2,2 Prozent zu. Die Kernrate ohne die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise stiegen zum Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten mit diesem Anstieg gerechnet. Im Jahresvergleich stieg die Kernrate um 2,2 Prozent. Die Erzeugerpreise beeinflussen die allgemeine Teuerung nicht direkt, schlagen aber erfahrungsgemäss mit einiger Verzögerung zumindest teilweise auf die Verbraucherpreise durch.


Nettokapitalzuflüsse steigen im Juli auf 103,8 Milliarden USD
Die USA haben im Juli mehr Kapital als im Vormonat angelockt. Die gesamten Nettokapitalzuflüsse seien auf 103,8 Milliarden US-Dollar geklettert, teilte das Finanzministerium in Washington mit. Im Vormonat hatten die Zuflüsse noch bei revidiert 34,4 (ursprünglich 58,8) Milliarden Dollar gelegen. Die am Markt stark beachteten langfristigen Nettokapitalzuflüsse gingen indes deutlich zurück. Sie sanken im Juli auf 19,2 Milliarden Dollar. Im Vormonat betrugen die langfristigen Zuflüsse revidiert 97,3 (ursprünglich 120,9) Milliarden Dollar. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr riesiges Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren. (awp/mc/pg)

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