USA: Empire State Index sinkt deutlich stärker als erwartet

Dies teilte die regionale Vertretung der US-Notenbank in New York mit. Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem wesentlich moderateren Rückgang auf 21,8 Punkte gerechnet. Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Staat New York. Ein Indexstand über Null deutet eine Ausweitung der Aktivität an.


Q3-Leistungsbilanzdefizit etwas niedriger als erwartet
Das US-amerikanische Defizit in der Leistungsbilanz ist im dritten Quartal 2007 etwas niedriger ausgefallen als erwartet. Der Fehlbetrag habe 178,5 Milliarden US-Dollar betragen, teilte das US-Handelsministerium in Washington mit. Das Defizit des zweiten Quartals wurde von 190,8 Milliarden auf 188,9 Milliarden Dollar revidiert. Von Thomson Financial News befragte Experten hatten für das dritte Quartal im Durchschnitt ein Defizit von 185,1 Milliarden Dollar erwartet.


USA im Oktober mit Nettokapitalzufluss
Die USA haben im Oktober einen Mittelzufluss an Kapital erzielt. Der gesamte Nettokapitalstrom habe plus 97,8 Milliarden Dollar betragen, teilte das Finanzministerium in Washington mit. Im September hatte der Mittelabfluss revidiert 32,8 (ursprünglich 14,7) Milliarden Dollar betragen. Die am Markt stark beachteten langfristigen Nettokapitalmittel erhöhten sich im Oktober. Der Zufluss an langfristigem Kapital betrug den Angaben zufolge 114,0 Milliarden Dollar. Im Vormonat waren noch langfristige Zuflüsse von revidiert 15,4 (ursprünglich 5,8) Milliarden Dollar ausgewiesen worden. Die USA benötigen einen hohen Zufluss an Kapital, um ihr riesiges Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren. (awp/mc/ps)

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