Volg steigert 2009 Umsatz und Gewinn

Ihr Umsatz stieg um 4,7% auf 739,1 Mio CHF, wie am Dienstag bekannt gegeben wurde. Der Gewinn stieg von 3,8 Mio CHF im Vorjahr auf 4,2 Mio CHF. «Auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten gibt es offensichtlich noch andere Kriterien als der Preis, welche mitentscheiden, wo die täglichen Einkäufe getätigt werden», kommentierte Volg-Geschäftsleiter Ferdinand Hirsig das Jahresergebnis. Allerdings kann sich auch Volg dem Preisdruck nicht gänzlich entziehen.


Sortiment 1,8 Prozent vergünstigt
Das Volg-Sortiment sei im vergangenen Jahr 1,8% günstiger geworden, sagte Volg-Chef Ferdinand Hirsig. Die Preisabschläge auf dem Schweizer Markt vermittelten jedoch auch den Eindruck, dass es bei der Preisgestaltung der Lebensmittelhändler noch viel Luft gebe. Für Volg treffe dies indes nicht zu: Die kleinflächigen Dorfläden hätten verhältnismässig hohe Betriebs- und vor allem Logistikkosten. «Unser Puppenhauslogistik ist viel kostenintensiver als wenn ganze Paletten ausgeliefert werden können», sagte Hirsig. Der Preis könne deshalb für Volg-Kunden gar nie das entscheidende Thema sein.


Nähe zum Kunden
Viel entscheidender seien dagegen die Nähe zum Kunden, die bequeme Ereichbarkeit und ein übersichtliches Angebot. Volg-Chef Hirsig konnte sich dabei ein Seitenhieb an die Adresse der deutschen Discounter Aldi und Lidl nicht verkneifen. Diese würden sich mit vier respektive zwei geplanten Läden im Kanton Graubünden Nahversorger nennen. Volg dagegen habe im Bündnerland 82 Läden und beliefere 47 selbständige Detaillisten. (awp/mc/pg/27)

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