WTO-Generalrat tagt in Genf – Subventionsabbau im Mittelpunkt

EU-Handelskommissar Peter Mandelson drang in Brüssel auf Bewegung. «Da die Dinge nicht so gut laufen wie erhofft, ist das ein Grund, weiterhin engagiert zu bleiben und alles zu tun, um die Dinge nach vorne zu bringen», sagte Mandelson.


Starke Meinungsverschiedenheiten

In der WTO gibt es starke Meinungsverschiedenheiten wegen des Handels mit Agrarprodukten. Dabei stehen insbesondere die Agrarsubventionen für Landwirte in den USA und der EU im Kreuzfeuer der Kritik. Washington und Brüssel hatten sich einem Abbau der Subventionen bislang widersetzt.

Deutlicher Abbau von Handelshemnissen

Der Generalrat tagt bis Freitag. Ein erfolgreicher Abschluss des Treffens in Hongkong gilt als Voraussetzung dafür, dass die derzeit laufende Doha-Runde in den WTO-Verhandlungen im Jahr 2006 abgeschlossen werden kann. Dabei müsste in Hongkong unter den 148 Mitgliedsstaaten der WTO ein Konsens über die Marschrichtung beim weltweiten Abbau von Zöllen und Subventionen erzielt werden. Die Doha-Runde war 2001 in der katarischen Hauptstadt Doha auf den Weg gebracht worden. Sie hat zum Ziel, Zölle und andere Handelshemnisse für Agrargüter, Industrieprodukte und Dienstleistungen deutlich abzubauen. (awp/mc/ab)
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