ZFS lanciert Klima-Initiative

Die Zurich konzentriere sich im Rahmen dieser Initiative auf die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, welche sich an die sich anbahnenden Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel adressieren würden, teilte der Erstversicherer mit. Zudem werde eine weit reichende CO2-Management-Strategie etabliert.


Internes Climate Office
ZFS wolle damit die Weichen stellen, um sich in eine ‹führende Position› bei der Identifizierung und Bewältigung von klimabezogenen Risiken zu bringen, erklärte CEO James Schiro. Zurich habe ein internes Climate Office gegründet, dessen Aufgabe es sein werde, das Verständnis für klimabezogene Risiken in den Geschäftsbereichen zu fördern. Das Climate Office wird direkt an Mike Kerner, Global Chief Underwriting Officer, rapportieren und somit in die Underwriting-Infrastruktur eingebettet sein.


Boehlert und von Weizsäcker im Advisory Council
Weiter hat ZFS einen Climate Change Advisory Council gegründet, der sich aus internen Führungskräften sowie aus externen Beratern zusammensetzt. Das Gremium wird zu klimabezogenen strategischen und operativen Fragen direkt an das Gruppen-Management Bericht erstatten. Als erste externe Mitglieder dieses Beirats nennt der Versicherungskonzern den US-Kongressabgeordneten Sherwood Boehlert und Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dekan der Donald Bren School of Environmental Science & Management der University of California.


Forschungsprogramm zum Klimawandel
Das dritte Element der Klima-Initiative ist die Lancierung eines angewandten Forschungsprogramms in Zusammenarbeit mit Organisationen und Institutionen. Dessen Ziel ist es, mit dem Klimawandel in Verbindung stehende kritische wirtschaftliche, finanzielle und politische Themen zu untersuchen. Dabei würden in einer Partnerschaft mit der Bren School die CO2-Emissionen von der Zurich erhoben und ein konsistenter Ansatz entwickelt, wie der Konzern die Emissionen sinnvoll und nachhaltig aktiv bewirtschaften könne. (awp/mc/pg)

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