ABB baut neuen Hauptsitz in Oerlikon

Neduer ABB-Hauptsitz: Das historische Gebäude in Oerlikon soll komplett renoviert und um Neubauen ergänzt werden. (Foto: Christ & Gantenbein/ABB)

Zürich – Der Technologiekonzern ABB baut sich in Zürich Oerlikon eine neue Konzernzentrale. Die 500 Angestellten am bisherigen Hauptsitz sollen dort 2031 einziehen können.

Die neue Zentrale werde aus einem bestehenden historischen Gebäude, welches heute vermietet sei, und einem neuen Erweiterungsbau bestehen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Kosten für das Bauvorhaben werden auf rund 80 Millionen Schweizer Franken geschätzt.

Das Gestaltungskonzept für das Vorhaben stammt laut den Angaben vom Architekturbüro Christ & Gantenbein. In ihrem Konzept werde sichergestellt, dass der Charakter des markanten historischen Gebäudes erhalten bleibe.

Der neue Hauptsitz wird laut den Angaben eine Bruttogeschossfläche von rund 10’800 Quadratmetern aufweisen. Vorgesehen seien auch Einrichtungen wie eine 200 Quadratmeter grosse Lounge und Cafeteria, ein Foyer- und Ausstellungsbereich von 280 Quadratmetern, ein Auditorium von 450 Quadratmetern und ein 80 Quadratmeter grosser Erholungsbereich inklusive Fitnesscenter.

Laut ABB-CEO Morten Wierod unterstreiche das Projekt das «starke Bekenntnis zur Schweiz und zur Stadt Zürich». Seit der Fusion von BBC und Asea im Jahr 1988 befinde sich der globale Hauptsitz in Zürich.

Bis zur Fertigstellung der neuen Zentrale nutzt ABB gemäss Communiqué weiterhin das Gebäude «Cityport» beim Bahnhof Zürich Oerlikon, für das bis 2031 ein Mietvertrag bestehe. (awp/mc/ps)

Exit mobile version