Actelion: Weissbuch über Corporate Governance

Jean-Paul Clozel

Jean-Paul Clozel, ehemaliger Actelion-CEO.

Actelion-CEO Jean-Paul Clozel.

Allschwil – Das Pharmaunternehmen Actelion reagiert auf die Kritik des Hedgefunds Elliott Advisors und legt ein Weissbuch zu seiner Corporate Governance vor. Die Publikation vermittle detaillierte Informationen über die Struktur des Verwaltungsrats sowie die beruflichen und fachlichen Qualifikationen seiner Mitglieder und gebe einen Überblick über die Abläufe der Corporate Governance.

Dies teilte Actelion am Dienstagabend mit. Das Unternehmen betont, dass es Corporate Governance als Grundlage für die Schaffung von Mehrwert für seine Aktionäre betrachte. Des weiteren unterstreicht es, dass sich der Actelion-Verwaltungsrat aus «herausragenden Persönlichkeiten mit breitgefächerter Industrieerfahrung» zusammensetze. Das Gremium sei damit «unabhängig, vielseitig und erfahren» und fühle sich «höchsten Corporate Governance-Standards verpflichtet».

Actelion-VR von Elliott arg unter Druck gesetzt
Der Actelion-Verwaltungsrat ist von Elliott Advisors, die rund 6% des Aktienkapitals halten, jüngst heftig kritisiert und unter Druck gesetzt worden. In einem Schreiben vom 7. Februar hatte Elliott Bedenken über die Strategie des Unternehmens geäussert und auch Forderungen nach dem Rücktritt des Verwaltungsrats-Präsidenten Robert Cawthorn sowie des CEO Jean-Paul Clozel aus dem Verwaltungsrat erhoben. Im Vorfeld der Actelion-Generalversammlung vom 5. Mai hat Elliott eine Website (www.atlnshareholdersforchoice.com) aufgeschaltet. (awp/mc/ps)

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