Plan-les-Ouates – Das Biotechunternehmen Addex ist 2025 wieder in die roten Zahlen gerutscht. Mit dem Gabab-Pam-Programm gegen chronischen Husten sieht sich das Unternehmen auf Kurs.
Der Reinverlust belief sich auf 6,7 Millionen nach einem Nettogewinn von 7,1 Millionen Franken im Jahr davor. Der starke Rückgang im Ergebnis sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass 2024 ein einmaliger Erlös aus dem Verkauf eines Geschäftsteils an Neurosterix angefallen war, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Der Verlust aus dem weitergeführten Geschäft lag bei 6,8 Millionen Franken, unter anderem weil der Anteil am Nettoverlust der assoziierten Gesellschaft Neurosterix auf 4,0 Millionen Franken anstieg. Die flüssigen Mittel beliefen sich per Ende 2025 noch auf 1,6 Millionen Franken nach 2,2 Millionen per Ende September.
Mittel gegen chronischen Husten auf gutem Weg
Addex hat das Jahr 2025 gemäss eigenen Angaben mit robusten und nachhaltigen Fortschritten beendet. So habe sich etwa das Programm Gabab Pam zur Bekämpfung von chronischem Husten nach Plan weiterentwickelt und zuletzt positive Studienresultate erzielt.
Dank dem Rückerhalt der Rechte am Produktkandidaten mGlu2 Pam unter dem Namen «ADX71149» verfüge man nun über zwei mögliche Produkte in der klinischen Entwicklungsphase II. Der zweite Medikamentenkandidat «Dipraglurant» wird für die Erholung bei Hirnverletzungen – etwa nach Schlaganfällen – geprüft. Addex sieht sich hier dank der vor rund einem Jahr abgeschlossenen Lizenz-Optionsvereinbarung mit Sinntaxis auf gutem Weg.
Angaben zu den flüssigen Mitteln per Ende des ersten Quartals 2026 oder zum Geschäftsgang in den ersten drei Monaten machte Addex in der Mitteilung nicht. (awp/mc/ps)
