Aluflexpack erreicht 2020 positives Ergebnis

Igor Arbanas, CEO Aluflexpack. (Foto: zvg)

Reinach – Der Verpackungsspezialist Aluflexpack hat im Geschäftsjahr 2020 sein Ergebnis deutlich gesteigert und auch unter dem Strich Gewinn geschrieben. Auch künftig richtet das Unternehmen den Fokus auf Wachstum und verzichtet dafür auf die Ausschüttung einer Dividende. Der Ausblick ist positiv.

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Aluflexpack den Betriebsgewinn (EBITDA) vor Einmaleffekten um 27 Prozent auf 37,4 Millionen Euro. Die entsprechende Marge lag bei 15,6 nach zuvor 14,2 Prozent, wie das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Freitag mitteilte.

Zum Anstieg des operativen Gewinns hätten neben dem deutlichen Geschäftszuwachs auch das strikte Kostenmanagement, Effizienzsteigerungen sowie Skaleneffekte beigetragen, heisst es. Unter dem Strich schaffte das Unternehmen mit einem Gewinn von 9,0 Millionen Euro den Sprung in die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hatte hier noch ein Verlust von 3,4 Millionen gestanden.

Deutliches Umsatzplus, weiteres Wachstum
Bereits Anfang Februar waren Angaben zur Umsatzentwicklung gemacht worden. Besonders das Geschäft mit Kaffee und Teeverpackungen boomte. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 239,4 Millionen Euro. Trotz der Einschränkungen und Herausforderungen der Corona-Pandemie sei das gesamte Jahr 2020 hindurch produziert worden.

Das Unternehmen setzt weiterhin auf Wachstum, entsprechend wird viel investiert. Insgesamt belief sich 2020 das Investitionsvolumen auf 32,9 Millionen Euro. Darin enthalten ist auch der Zukauf der neuen Tochtergesellschaft in Polen. Zudem werde die gesamte Expansion im Werk in Kroatien umgesetzt, der Spatenstich soll noch im ersten Halbjahr 2021 erfolgen. Die Produktion könne dann voraussichtlich Ende 2022 starten.

Für das laufende Jahr bestätigt Aluflexpack die im Februar gegebene Prognose für den Umsatz. Nach Gesprächen mit Kunden und aufgrund der aktuellen Entwicklungspipeline soll das Geschäftsvolumen auch 2021 über dem Marktwachstum liegen. Es wird mit einem Konzernumsatz zwischen 260 und 270 Millionen Euro gerechnet.

Neu hinzugekommen ist nun eine EBITDA-Spanne vor Sondereffekten von 40 bis 43 Millionen Euro für 2021. Dies spiegle die angespannte Situation auf bestimmten Rohstoffmärkten wider. Zudem verzichtet Aluflexpack auf die Ausschüttung einer Dividende. Stattdessen soll weiter in Wachstumsprojekte investiert werden. (awp/mc/pg)

Exit mobile version