Basler Rheinhäfen 9 Mte: Güterumschlag +23,8%

Rheinhäfen

Basel – Mit einem Gesamtumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen von knapp 5,5 Mio. t summiert sich dieser nach drei Quartalen auf 5,44 Mio. t, was gegenüber den 4,39 Mio. t aus der entsprechenden Vorjahreszeit einem Plus um 23,8% entspricht. 4,73 Mio. t (+29%) wurden in den drei Hafenteilen gelöscht, 707’000 t (-2,6%) auf Schiffe geladen. Hauptsächlich verantwortlich dafür ist der Bereich „Mineralölerzeugnisse“, der auch die anteilmässig stärkste Gütergruppe darstellt. Eine starke Zunahme ist auch im Bereich Steine, Erden und Baustoffe auszumachen. Der Containerverkehr verzeichnet ein Plus von gut 8%.

Das Ergebnis ist zweifellos als äusserst erfreulich zu werten, heisst es in der Medienmitteilung von Dienstag, muss aber auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass 2011 mit der unfallbedingten Rheinsperrung im Januar
und nachfolgenden Niederwasser-Perioden ein ausserordentlich schlechtes Jahr für die Binnenschifffahrt gewesen war.

77’694 TEU beträgt der Containerumschlag nach drei Quartalen. Gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit stellt dies eine Steigerung um 8,1% dar. Der Verkehr mit vollen Containern nahm bei einem Total von 46’738 TEU um 9,1% zu, derjenige mit leeren Behältern stieg um 6,6% auf 30’957 TEU an. Schaut man nur das dritte Quartal an, so zeigt sich eine leichte Abschwächung der Aufwärtstendenz: Einem gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 sehr starken Juli folgten August und September mit eher verhaltenen Ergebnissen. Insgesamt wurden im 3. Quartal 27’727 TEU umgeschlagen, was einer Zunahme um 2,8% entspricht. Auf hohem Niveau stabil gestalten sich die Importverkehre. 38’267 TEU wurden in den Schweizerischen Rheinhäfen gelöscht, was einer Steigerung um 9,7% entspricht. Nimmt  man nur die vollen Container (23’899 TEU), so beträgt der Zuwachs im Vergleich zur Vorjahresperiode sogar 14,6%. Im Export ist die Steigerung mit 6,7% (39’427 TEU) geringer; eine Entwicklung, die sich noch akzentuiert, wenn man nur die beladenen Behälter heranzieht: 22’838 TEU entsprechen hier einer Zunahme von lediglich 3,9%.

Für das vierte Quartal geht die Branche davon aus, dass die Importmengen eher etwas zurückgehen werden. Beim Export werden keine grossen Veränderungen und monatliche Mengen in etwa auf dem September-Niveau (9’000 TEU) erwartet (u.a. stabile Exporte der Pharmaindustrie). (Basler Rheinhäfen/mc/cs)

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