Biella: Rückkehr in die Gewinnzone

Marco Arrigoni

Marco Arrigoni, CEO Biella Group. (Foto: Biella)

Marco Arrigoni, CEO Biella Group. (Foto: Biella)

Brügg/Biel – Die Biella-Neher Holding AG (Biella Group), der grösste europäischer Hersteller von Ordnern und Ringbüchern, hat sich im Jahr 2014 – trotz rauen Marktumfeldes – gut entwickelt. Das Konzernergebnis konnte um 1.6 Mio Franken auf 0.4 Mio Franken verbessert und damit nach Verlusten wieder in die Gewinnzone geführt werden.

Der Umsatz ist marktbedingt und durch die 2013 erfolgten Desinvestitionen ausserhalb des Kerngeschäftes zurückgegangen. Die Position im Ordnermarkt konnte mit zwei erfolgten Akquisitionen weiter gestärkt werden. Ein grosses Augenmerk richtet sich darüber hinaus auf innovative Möglichkeiten, die sich aus der Digitalisierung ergeben, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Nach zwei Verlustjahren schloss die Biella Group 2014 mit einem Gewinn ab. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 1.6 Mio Franken auf 0.4 Mio Franken. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 54.2 % (Vorjahr: 57.2 %).

Integration der Falken-Gruppe zeigt erste Ergebnisse
Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 2 Mio. Franken und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 1.8 Mio. Franken an. Damit zeigen sich die ersten Erfolge aus der Umsetzung des eingeschlagenen strategischen Weges. Im Berichtsjahr wurden die grossen Anstrengungen zur Integration der Falken-Gruppe und der Anpassung der Konzernstrukturen abgeschlossen. Weitere Effizienz- und Kostensparmassnahmen wirkten sich zusätzlich positiv aus.

Desinvestitionen und natürlicher Marktrückgang verringern Umsatz
Der Umsatz der Biella Group sank im Berichtsjahr von 191,2 auf 175. Mio Franken. Dieser Rückgang ist stark auf die Ganzjahreseffekte aus den 2013 erfolgten Desinvestitionen in den Bereichen Softplastikprodukte und Grosshandel Polen sowie Währungsumrechnungseffekte zurückzuführen, wie Biella mitteilt. Hinzugewonnene Umsätze aus Neuakquisitionen konnten dies nur teilweise kompensieren, da deren Umsetzung schrittweise erfolgte. Der Umsatz im Kernsortiment Ordner und Ringbücher konnte insgesamt um 13% zulegen.

Akquisitionen stärken Position im Büroartikelmarkt
Biella hat sich seit 2012 mit bedeutenden Übernahmen auf den Büroartikelteilmarkt Ordner und Ringbücher fokussiert. Auch im letzten Jahr erfolgten wichtige Akquisitionen. So wurde von Hamelin, einem der grössten europäischen Bürowarenanbieter, das Private Label- und No Name-Ordnerliefergeschäft übernommen. In der Schweiz erwarb Biella zudem das Liefergeschäft der Carpentier AG, womit sowohl das Standard-Office- als auch das für den Schweizer Markt besonders wichtige Direktgeschäft mit individualisierten Produkten gestärkt werden konnte.

Erhöhte Dividende
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine angesichts des verbesserten Ergebnisses und der soliden Finanzlage erhöhte Dividende von 150 Franken (Vorjahr: 125 Franken) pro Aktie vor. (Biella/mc/hfu)

Die Biella Group
zählt zu den bedeutendsten europäischen Anbietern von Büroartikeln. Die Gruppe verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland, der Schweiz, Polen, Grossbritannien und Rumänien, über Logistikzentren in Cottbus (D), Brügg (CH), Wiener Neustadt (A) und Enkhuizen (NL) sowie über ein europaweites Vertriebsnetz. Gruppenweit beschäftigt Biella im Jahresdurchschnitt rund 780 Mitarbeiter/-innen. Die Biella-Neher Holding AG ist an der Berner Börse BX Berne eXchange kotiert (Symbol: BLLN, Valor: 151948s, ISIN: CH0001519484)

 

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