Bossard beschleunigt im dritten Quartal Wachstumstempo

Bossard-CEO Daniel Bossard. (Bild: Bossard)

Zug – Bossard hat im dritten Quartal 2026 mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode. Dabei half die Entwicklung in den Regionen Amerika und Asien ebenso wie diejenige in der Hauptregion Europa. Gegenüber dem zweiten Quartal hat das Wachstumstempo zugenommen.

Der Umsatz des Industriezulieferers erhöhte sich im Vergleich zum dritten Quartal 2025 um 12,0 Prozent auf 296,1 Millionen Franken, wie der Spezialist für Verbindungstechnik am Mittwoch mitteilte. Die negativen Währungseffekte ausgeklammert ergab sich ein Plus in Lokalwährungen von 11,2 Prozent.

Das Wachstumstempo hat sich damit im dritten Quartal gegenüber dem zweiten (+9,7%) noch einmal beschleunigt. Das Unternehmen bezeichnet denn auch die Entwicklung als insgesamt «erfreulich». Die Nachfragedynamik sei breit abgestützt gewesen. Gute Impulse seien weiterhin aus den Wachstumsindustrien sowie aus der starken Nachfrage in den Bereichen Data Center Ecosystem und Halbleiterindustrie gekommen.

Europa setzt Erholung fort
Alle Marktregionen haben sich positiv entwickelt. In der mit einem Umsatzanteil von rund 60 Prozent wichtigsten Region Europa erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 6,5 Prozent auf 170,2 Millionen Franken. Bossard streicht dabei die Entwicklung der Bereiche Luft- und Raumfahrt, Schienenfahrzeugbau sowie Elektronik positiv heraus.

In der Marktregion Amerika erzielte Bossard einen Quartalsumsatz von 62,7 Millionen, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 8,7 Prozent. Die Nachfrage im Bereich Landwirtschaft habe sich dabei stabilisiert, auch dank eines Neukunden.

Mit einem Plus in Lokalwährungen von 29,9 Prozent auf einen Umsatz von 63,2 Millionen legte das Geschäft in Asien am deutlichsten zu. Das seit zwei Jahren anhaltende zweistellige Wachstum habe sich zunehmend auf alle Märkte der Region ausgeweitet, heisst es dazu.

Für die ersten neun Monate kumuliert weist die Gruppe einen Umsatz von 871,8 Millionen Franken aus, was einem Plus von 7,5 Prozent in Franken bzw. von 10,2 Prozent in Lokalwährungen entspricht.

Ausblick wird präzisiert
Zum Ausblick heisst es, dass aufgrund der breit abgestützten Nachfrage in allen drei Marktregionen für das Gesamtjahr 2026 mit einem Umsatz zwischen 1140 und 1160 Millionen Franken zu rechnen sei. Für die EBIT-Marge wird ein Wert von 12 Prozent prognostiziert, nach 10,0 Prozent im Vorjahr.

Die mittelfristigen Finanzziele werden einmal mehr bestätigt. (awp/mc/ps)

Exit mobile version