Bossard wächst im ersten Semester deutlich

Bossard-CEO Daniel Bossard. (Bild: Bossard)

Zug – Die Bossard-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz klar gesteigert. Dabei legten die Verkäufe insbesondere in den Regionen Amerika und Asien markant zu. Auch der Gewinn fiel deutliche besser als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent auf 575,7 Millionen Franken, wie der Spezialist für Verbindungstechnik am Dienstag mitteilte. Dabei hat einmal mehr die Aufwertung des Frankens den Umsatz gebremst. Währungsbereinigt lag das Plus gar bei 9,7 Prozent. Im zweiten Quartal (+12,9%) hat sich damit das Wachstumstempo gegenüber dem ersten (+6,5%) erhöht.

Erfreuliche Impulse hätten zuletzt insbesondere in den Wachstumsindustrien Schienenfahrzeugbau, Halbleiter und Elektronik sowie Luft- und Raumfahrt resultiert. Regional gab es in den Regionen Amerika und Asien zweistellige Wachstumsraten.

Das Umsatzplus schlug sich auch in den Gewinnzahlen nieder. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 31 Prozent auf 72,9 Millionen Franken zu und die entsprechende Marge um 2,5 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Der Konzerngewinn lag mit 54,7 Millionen Franken gar um über 40 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit den Zahlen hat Bossard die Schätzungen der Analysten klar übertroffen, insbesondere bei den Gewinnschätzungen.

Umsatzwachstum im Rahmen der Zielsetzungen erwartet
Im Ausblick auf das Gesamtjahr wird das Zuger Unternehmen im Vergleich zum April konkreter. Demnach wird für 2026 ein organisches Wachstum im Rahmen der mittelfristigen Finanzziele von über 5 Prozent erwartet. Ausserdem soll sich die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr (EBIT-Marge 10,0%) verbessern.

Insgesamt würden die aktuell zu beobachtenden Marktentwicklungen zuversichtlich stimmen und auf eine fortgesetzte Normalisierung der Nachfrage hindeuten, wenn auch auf weiterhin moderatem Niveau, heisst es. Gleichzeitig bleibe das wirtschaftliche Umfeld aufgrund der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und handelspolitischen Entwicklungen anspruchsvoll.

Ausserdem sieht sich Bossard gutem Weg, die mittelfristigen finanziellen Zielsetzungen zu erreichen. Angestrebt wird dabei ein durchschnittliches jährliches organisches Wachstum von über 5 Prozent sowie eine EBIT-Marge von 12 bis 15 Prozent. (awp/mc/ps)

Exit mobile version