Bystronic mit deutlichem Auftragsplus im ersten Halbjahr

Bystronic-CEO Domenico Iacovelli. (Foto: Bystronic)

Zürich – Bystronic hat im ersten Semester 2026 den Umsatz in etwa stabil gehalten und deutlich mehr Aufträge an Land gezogen. Unter dem Strich weitete sich der Verlust wegen des schwachen Startquartals allerdings aus. Der bisherige Ausblick wird bestätigt.

Der Umsatz sank im ersten Halbjahr minimal um 0,6 Prozent auf 302,9 Millionen Franken, wie die auf Maschinen zur Blechbearbeitung spezialisierte Firma am Donnerstag mitteilte. Zu konstanten Währungskursen ergab sich allerdings ein klares Plus von 5,4 Prozent.

Zudem sind im Umsatz nun 35,8 Millionen Franken durch die nach einer Akquisition neu gebildete Einheit Bystronic Rofin enthalten.

Deutlich mehr Aufträge
Noch besser entwickelte sich der Auftragseingang. In den ersten sechs Monaten verbuchte das Unternehmen Aufträge im Wert von 337,7 Millionen Franken – ein Plus von 9,2 Prozent. Ohne die negativen Währungseffekte resultierte hier sogar ein Zuwachs von 15,7 Prozent.

Laut Bystronic hat sich die Nachfrage im Kerngeschäft wieder erholt, während auch hier Bystronic Rofin 35,5 Millionen zum Auftragseingang beitrug. Der Auftragsbestand liegt nach dem ersten Halbjahr nun bei 307,7 Millionen Franken nach 290,5 Millionen Ende des ersten Quartals.

Die Profitabilität wurde derweil durch Preisdruck im Einzelmaschinenverkauf und eine geringere Kapazitätsauslastung belastet, wie es bereits im Juni hiess. Der operative Verlust auf Stufe EBIT vergrösserte sich damit auf 23,4 Millionen Franken (VJ: -7,9 Mio). Unter dem Strich verschlechterte sich das Reinergebnis auf -25,4 Millionen (VJ: -12,9 Mio).

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der von AWP befragten Analysten beim Umsatz und Auftragseingang übertroffen, bei der Profitabilität hingegen klar verfehlt.

Ausblick bestätigt
Mit Blick auf das Gesamtjahr 2026 hat Bystronic die im Juni anlässlich einer Gewinnwarnung abgegebene Prognose bestätigt. Demnach wird ein Nettoumsatz über dem Vorjahresniveau – primär von Bystronic Rofin getrieben – und eine voraussichtlich tiefere Profitabilität erwartet. (awp/mc/ps)

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