Neuenburg – Der Schweizer Detailhandel hat im Februar etwa gleich viel Umsatz erzielt wie im Vorjahresmonat. Der Ölpreis wirkte damals – vor Beginn des Iran-Kriegs – noch dämpfend.
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Umsätze veränderten sich im Februar nicht. Real – das heisst unter Berücksichtigung der Teuerung – resultierte ein leichtes Plus von 0,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Vormonat Januar waren die Umsätze nominal um 1,4 und real um 0,6 Prozent zurückgegangen.
Aufgeschlüsselt nach Warengruppen gaben die Treibstoffpreise im Februar noch um deutliche 5,6 Prozent nach. Ohne Treibstoffe stiegen sie hingegen um 0,3 Prozent. Ein klares Plus gab es bei den Nahrungsmitteln (+1,3%), während der Bereich «Bekleidung/Schuhe» um 3,5 Prozent nachgab.
Die Detailhandelsumsatzstatistik des BFS basiert auf einer Zufallsstichprobe von rund 3000 Unternehmen. Es handelt sich um eine monatliche Erhebung, wobei die kleinen Unternehmen vierteljährlich zu ihren monatlichen Umsätzen befragt werden. (awp/mc/pg)
