Rümlang – Der Schliesstechnikkonzern Dormakaba hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 einen Umsatzrückgang erlitten und weniger Gewinn geschrieben. Organisch resultierte jedoch ein Plus und auch die Marge wurde etwas gesteigert. Am Jahresausblick hält das Management fest.
Der Umsatz sank im ersten Semester (per Ende Dezember) um 4,1 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken, wie Dormakaba am Dienstag mitteilte. Ein grosser Belastungfaktor waren negative Währungseffekte. Organisch gelang hingegen ein Wachstum von 2,0 Prozent.
Gelungen ist dies allerdings nur dank Preiserhöhungen, welche den Umsatz um 2,6 Prozent ansteigen liessen. Die Volumen gingen hingegen um 0,6 Prozent zurück.
Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank um 1,9 Prozent auf 211,9 Millionen Franken. Trotzdem verbesserte sich die operative Marge leicht auf 15,6 Prozent von 15,2 Prozent in der Vorjahresperiode. Dies zeige den Erfolg des Transformationsprogramms, so das Unternehmen. Damit seien 185 Millionen Franken eingespart worden statt wie ursprünglich geplant 170 Millionen.
Unter dem Strich resultierte im ersten Semester ein um ein Fünftel tieferer Konzerngewinn von 77,4 Millionen Franken. Nach Abzug der Minderheiten verblieb ein den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von 40,5 Millionen Franken.
Damit hat Dormakaba die Erwartungen der von AWP befragten Analysten beim EBITDA leicht verfehlt, bei den anderen Werten aber in etwa erreicht.
Ausblick bestätigt
Am bisherigen Jahresausblick hält das Management trotz eines «anspruchsvolleren und volatilen wirtschaftlichen Umfelds» im ersten Halbjahr fest. Demnach will das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin organisch um 3 bis 5 Prozent wachsen und eine bereinigte EBITDA-Marge von über 16,0 Prozent erreichen.
Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres werde aufgrund wichtiger Projektgewinne in Schlüsselbranchen ein stärkeres Volumenwachstum erwartet, heisst es. (awp/mc/ps)
