Evolva erzielt 2018 klares Plus beim Produktumsatz

Oliver Walker, neuer Evolva-CEO. (Foto: Evolva)

Reinach – Evolva hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem deutlich höheren Produktumsatz abgeschlossen. Die vor gut einem Jahr eingeleitete Restrukturierung ist nun beendet. Für 2019 rechnet das Unternehmen mit steigenden Lizenzeinnahmen und einem geringeren Mittelabfluss.

Den Produktumsatz bezifferte das in den Bereichen Gesundheits-, Ernährungs- und Wellness-Produkte aktive Unternehmen in seiner Medienmitteilung vom Donnerstag auf 3,4 Millionen Franken. Gegenüber 2017 ist das ein Plus von 70 Prozent. Diese Entwicklung wurde massgeblich durch den Absatz mit den beiden Produkten Resveratrol und Nootkaton getragen.

«Niedrige» Lizenzumsätze mit Süssstoff Eversweet
Neben den Produktumsätzen hat Evolva im Schlussquartal erstmals vom US-Partner Cargill Lizenzumsätze auf den Produktumsatz mit dem Süssstoff Eversweet erhalten. Einen genauen Wert gibt Evolva hierfür nicht. Sie seien wie erwartet niedrig ausgefallen. Die beiden Unternehmen hatten sich im April 2017 auf eine Kooperation für die Vermarktung und Produktion des Süssstoffs geeinigt.

Wie Evolva im Rahmen seiner Restrukturierungspläne in Aussicht gestellt hatte, sind die Umsätze aus Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften 2018 um 15 Prozent auf 5,5 Millionen Franken gestiegen. Sie sind damit langsamer gewachsen als die Produktumsätze oder auch der Gesamtumsatz, den das Unternehmen 2018 um 31 Prozent auf 8,9 Millionen Franken gesteigert hat.

Niedrigere Kosten nach Restrukturierung
Die Gesamtkosten beliefen sich im vergangenen Jahr auf 25,4 Millionen Franken nach 38,8 Millionen im Jahr davor. Evolva begründet dies mit der Restrukturierung, deren Ziel auch Kosteneinsparungen waren. Die liquiden Mittel haben sich bis Ende 2018 auf 60,4 Millionen Franken verringert. Per Ende 2017 hatten sie noch bei 97,2 Millionen gelegen.

Mit Blick auf 2019 kündigt Evolva an, den Wachstumstrend beim Produktumsatz fortsetzen zu wollen. Dies werde durch weiteres Wachstum der bestehenden Produkte, intensivierte Marketingaktivitäten und die Einführung neuer Produktvarianten unterstützt.

Beim Geldmittelabfluss rechnet Evolva damit, dass dieser 2019 deutlich unter dem Niveau von 2018 liegen wird. Dies werde einerseits durch die Verbesserung der Bruttomargen dank erhöhter Effizienz der Fertigungsprozesse und andererseits durch geringere betriebliche Aufwendungen infolge der im November 2018 abgeschlossenen Reorganisation erzielt. Per Ende 2019 strebt Evolva einen Geldmittelbestand zwischen 30 und 35 Millionen Franken an. (awp/mc/pg)

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