Uhrenindustrie mit glänzenden Exportzahlen

Uhrenmacher

Uhrenexporte sind im April um nominal 32,1 Prozent gestiegen.

Biel – Die Schweizer Uhrenexporte sind im April nominal um 32,1% auf 1,57 Mrd CHF gestiegen (real +37,4%). Der Monat April habe sich für die Uhrenindustrie als äusserst vorteilhaft erwiesen, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) am Donnerstag mit. Die Exportzahlen lägen weit über jenen aus dem Rekordjahr 2008. In den Monaten Januar bis April ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 19,2% auf 5,50 Mrd CHF (real: +20,8%).

Stahluhren und Golduhren hätten einen wichtigen Beitrag zu den guten Wachstumszahlen geliefert, heisst es weiter. Die Exporte mit Stahluhren wuchsen um 35,2% auf 586,1 Mio CHF, jene mit Golduhren um 36,0% auf 506,6 Mio CHF. Aber auch die Daten zu den Bi-metallische Uhren hätten sich gut entwickelt. In den verschiedenen Preiskategorien haben im April die Exporte von Uhren unter 200 CHF sowohl wert- als auch stückmässig um rund 20% zugelegt. In allen anderen Kategorien seien die Exporte um mehr als 30% gewachsen.

Hong Kong, China und Singapur legen zu
Von den wichtigsten Absatzmärkten legten die asiatischen Märkte Hong Kong (+53,9%), China (+44,4%) und Singapur (+60,8%) stark zu. In China sei das Exportwachstum hoch ausgefallen, auch wenn im Vorjahr aussergewöhnlich hohe Wachstumsraten resultierten. Aber auch die Exporte nach den USA wuchsen im Berichtsmonat mit 48,6% deutlich. Dort habe die Branche von einem günstigen Basiseffekt aus dem Vorjahr profitiert. (awp/mc/ss)

Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS)

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