Hotellerie verzeichnet im März leichtes Logiernächteplus

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(Foto: hotelleriesuisse)

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Neuenburg – Die Schweizer Hotellerie hat im März insgesamt 3,2 Millionen Logiernächte verzeichnet, was gegenüber März 2013 einer geringen Zunahme von 0,4 % entspricht. Insgesamt 1,8 Millionen Logiernächte (+0,3%) gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Die inländischen Gäste generierten 1,5 Millionen Logiernächte, was eine Zunahme von 0,5 % bedeutet. Dies geht aus provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik hervor. Die Zahlen sind aber nur bedingt mit dem Vorjahr zu vergleichen, da das Osterwochende 2014 im Gegensatz zum Vorjahr in den April fiel.

Von Januar bis März 2014 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 8,9 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 0,7 % gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die inländische Nachfrage registrierte 4,2 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 1,5 Prozent. Die Gäste aus dem Ausland verzeichneten 4,7 Millionen Logiernächte und wiesen damit ein nahezu unverändertes Ergebnis auf.

Mehr asiatische Gäste
Im März verzeichneten Gäste aus Asien einen Logiernächsteanstieg von 19,1 % oder 34’000 Einheiten gegenüber März 2013. Von den asiatischen Besuchern verzeichneten die Chinesen die stärkste absolute Zunahme, dahinter folgten Besucher aus den Golfstaaten, Südkorea und Japan. Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 2800 Logiernächte (+1,8%). Mit 2400 zusätzlichen Logiernächten (+17,0%) verzeichnete Brasilien die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents. Es folgen die Vereinigten Staaten mit einem Plus von 1100 Einheiten (+1,0%).

Hingegen verzeichnete die Nachfrage aus dem europäischen Ausland ein Minus von 2,5 % oder 34’000 Logiernächte. Die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer verzeichnete Deutschland mit einem Minus von 4,9 %. Belgien legte hingegen um 24’000 Logiernächte zu (+37,9%) und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf.

Unterschiedliche Entwicklung in den Tourismusregionen
Sechs der dreizehn Tourismusregionen wiesen im März 2014 gegenüber dem Vorjahr eine Logiernächtezunahme auf, wobei die Region Basel das stärkste absolute Logiernächtewachstum verzeichnete. Es folgen Genf und die Region Jura & Drei-Seen-Land. Demgegenüber verzeichnete das Wallis mit einem Minus von 21’000 Einheiten (-4,2%) den deutlichsten absoluten Logiernächterückgang. Es folgen das Tessin und das Genferseegebiet (Waadtland). (BFS/mc/pg)

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