Herisau – Das Industrieunternehmen Huber+Suhner hat 2025 mehr Gewinn erzielt. Entsprechend soll auch die Dividende erhöht werden. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein zweistelliges Umsatzwachstum.
Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 4,9 Prozent auf 90,8 Millionen Franken zu, wie der Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik am Dienstag mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich dabei um 0,8 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent und lag im Bereich der Ankündigung vom Januar.
Bei der Profitabilität habe sich das Wachstum von höhermargigem Geschäft bemerkbar gemacht, heisst es dazu. Dadurch seien auch Mehrkosten im Zusammenhang mit den US-Einfuhrzöllen kompensiert worden.
Im grössten Segment Kommunikation reduzierte sich die EBIT-Marge um 20 Basispunkte auf 7,9 Prozent, was allein durch die Verbesserung der Marge im Segment Industrie um einen Prozentpunkt auf 18,0 Prozent mehr als aufgefangen wurde. Auch im kleinsten Segment Transport lag die operative Gewinnmarge mit 8,0 Prozent um 70 Basispunkte über dem Vorjahreswert.
Dividende wird erhöht
Der Reingewinn fiel mit 74,9 Millionen Franken um 3,6 Prozent über dem Vorjahr aus. Das Unternehmen führt dies nebst dem höheren operativen Gewinn auf eine weiterhin tiefe Steuerrate zurück. Die Dividende für 2025 soll denn auch um 10 Rappen je Aktie auf 2,00 Franken erhöht werden.
Der Umsatz ist bereits seit Januar bekannt. Er sank um 3,3 Prozent auf 864,1 Millionen Franken. Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte blieb er auf Vorjahresniveau. Gebremst hat insbesondere die Aufwertung des Schweizer Frankens.
Aufträge nehmen zweistellig zu
Der Auftragseingang der Gruppe erhöhte sich derweil um 13,7 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken deutlich. Treiber waren insbesondere Grossaufträge von Betreibern von Rechenzentren und eine breit abgestützte Nachfrage im Industriesegment.
Für das Gesamtjahr 2026 strebt das Unternehmen eine Betriebsergebnismarge in der oberen Hälfte des Zielbands von 9 bis 12 Prozent an. Der Umsatz dürfte 2026 im Vergleich zum Vorjahr organisch um mindestens 10 Prozent zulegen. Voraussetzung für das Erreichen der Guidance sei, dass sich Faktoren wie Inflation, Wechselkurse oder geopolitische Spannungen nicht übermässig nachteilig auswirken würden. (awp/mc/ps)
