Idorsia verdoppelt 2025 Umsatz und reduziert den Verlust

Idorsia-CEO Srishti Gupta. (Foto: Srishti Gupta)

Allschwil – Das Biotechunternehmen Idorsia schaut auf ein bewegtes 2025 zurück. Dabei ist es dem Unternehmen gelungen, weiter zu wachsen.

Der Umsatz kletterte 2025 auf 221 Millionen Franken von 113 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Darin enthalten sind Produktverkäufe von 134 Millionen Franken, Produktverkäufe an Partner (7 Mio) und Vertragserlöse (79 Mio).

Die Produktverkäufe gehen auf das Konto des Hoffnungsträgers Quviviq. Mit 134 Millionen Franken lagen sie knapp über den in Aussicht gestellten 130 Millionen, die Idorsia sich zum Ziel gesetzt hatte.

Wie es in der Mitteilung heisst, sei es gelungen, die weltweite Expansion von Quviviq voranzutreiben. Und man werde auch weiterhin in das Schlafmittel investieren, um seinen Weg zum Blockbuster-Status zu beschleunigen. Das Wachstum werde durch eine Vielzahl an Initiativen wie eine erweiterte globale Reichweite durch Partnerschaften mit Allgemeinärzten, strategische kommerzielle Allianzen oder auch zusätzliche Erstattungen durch die öffentliche Hand vorangetrieben.

Operativ deutlich besser
Dem standen Ausgaben nach US GAAP von 268 Millionen Franken gegenüber (VJ 351 Mio). Operativ resultierte ein Minus von 33 Millionen nach einem Verlust von 232 Millionen im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich resultierten in der Folge erneut rote Zahlen, diese fielen mit -112 Millionen aber deutlich geringer aus als im Vorjahr mit -264 Millionen.

Der geringere Nettoverlust im Jahr 2025 sei in erster Linie auf das Umsatzwachstum und die niedrigeren Betriebskosten zurückzuführen, die sich aus einer im vierten Quartal 2024 eingeleiteten operativen Umstrukturierung ergeben haben. So hat Idorsia im vergangenen Jahr denn auch die Zahl der Mitarbeitenden weltweit um mehr als 200 Stellen reduziert, wodurch sich die Gesamtzahl der festangestellten Mitarbeitenden auf 487 belief (2024: 689).

Per Ende 2025 lagen die liquiden Mittel bei 89 Millionen Franken. Ende des dritten Quartals waren es 64 Millionen gewesen. Dieser Betrag umfasst laut Mitteilung nicht die verbleibenden 80 Millionen, die im Rahmen der neuen Kreditfazilität zur Verfügung stehen.

Mit Blick nach vorne zeigt sich das Management zuversichtlich. So rechnet Idorsia damit, im laufenden Jahr 200 Millionen Franken Umsatz mit Quviviq zu generieren. Angesichts der erwarteten Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Vertriebs- und Verwaltungskosten werde Idorsia im laufenden Jahr operativ (US GAAP) in den roten Zahlen bleiben. Das Minus schätzt das Unternehmen auf etwa 160 Millionen. (awp/mc/ps)

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