On plant Einstieg in Fussballmarkt

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Seit Dezember 2025 steht Nationalspielerin Sydney Schertenleib bei On unter Vertrag. (© On/Iris Humm)

Zürich – On arbeitet an Fussballprodukten. Die Schweizer Sportartikel-Marke will sich damit von ihren Wurzeln im Laufsport aus weiterentwickeln und ihr rasches Wachstum aufrechterhalten.

Die Marke sei «absolut» daran interessiert, in den Fussballsektor einzusteigen, sagte Mitgründer Olivier Bernhard in einem Bloomberg-Interview am Hauptsitz des Unternehmens in Zürich. On glaubt demnach, dass die robotergestützte Schuhfertigungstechnologie LightSpray dabei ein Vorteil sein wird.

On ist seit seiner Gründung 2010 schnell gewachsen. Es begann mit innovativen und bequemen Laufschuhen und expandierte in Tennis, Training und Outdoor-Sport. On will zudem den Umsatz mit Bekleidung steigern, sowohl im Sportbereich als auch mit Lifestyle-Angeboten.

Lukratives Geschäft
In den vergangenen Jahren hat Fussball für Wettbewerber wie Adidas, Nike und Puma auch als Quelle für Lifestyle- und Modeartikel weiter an Bedeutung gewonnen. Die Marken verzeichnen derzeit einen Verkaufsanstieg bei Fussballtrikots von Teams, die sie bei der Weltmeisterschaft sponsern.

Ons erster Schritt in den Fussball erfolgte im Dezember. Damals nahm das Unternehmen die Schweizer Nachwuchsspielerin Sydney Schertenleib unter Vertrag, die für den FC Barcelona spielt. Sie soll an Produkten für Training und Lifestyle mitarbeiten.

«Wir haben der Welt bereits gezeigt, dass wir daran interessiert sind, in diesen Sport einzusteigen», sagte Bernhard. «Es ist nur noch ein Geheimnis, wer als Nächstes kommt», sagte er mit Blick auf mögliche Neuverpflichtungen von On.

Ausweitung der LightSpray-Fertigung
On weitet seine robotergestützte LightSpray-Fertigung aus, um die Technologie breiter einzusetzen — von hochwertigen Marathonschuhen bis hin zu Produkten für den Massenmarkt. Das Unternehmen plant eine weitere Fabrik in Vietnam, die bereits in diesem Jahr eröffnet werden könnte. Zudem prüft On mögliche Standorte in den USA und später in Europa, sagte Caspar Coppetti, Co-Chief Executive Officer, in einem separaten Interview. Anfang dieses Jahres eröffnete On eine Fabrik in Südkorea. (zvg/Bloomberg/mc/pg)

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