Basel – Der Pharmakonzern Roche hat am Montag in Basel den Grundstein für den Bau 51 gelegt. Das Gebäude ist für die Produktion synthetischer Wirkstoffe bestimmt. Roche investiert 790 Millionen Franken in den Neubau und die Modernisierung des benachbarten Baus 50.
Bis 2030 sollen die neuen Anlagen fertig sein, wie Roche mitteilte. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dort künftig tätig sein. Der Bau 51 der Luca Selva Architekten mit sieben Stockwerken soll 40 Meter hoch werden.
Bereits jetzt machen gemäss Angaben des Unternehmens synthetische Wirkstoffe rund die Hälfte des Pharma-Portfolios aus. Thomas Schinecker, CEO der Roche Gruppe, rechnet gemäss Mitteilung damit, dass sie weiter an Bedeutung gewinnen werden. Im Bau 51 will Roche diese Produktion mithilfe von künstlicher Intelligenz vorantreiben.
«Unser Ziel ist es, neue Medikamente noch schneller von der Entwicklung in die Produktion und zu den Patientinnen und Patienten zu bringen», lässt sich Schinecker in der Medienmitteilung zitieren.
Aktuell hohe Bautätigkeit in Basel
Aktuell wendet Roche rund 1,4 Milliarden Franken für laufende Bauprojekte am Standort Basel/Kaiseraugst AG auf, wie es weiter heisst. Im März 2026 eröffnete das Unternehmen in Basel bereits das Forschungsgebäude für das Institut für Humanbiologie (IHB). Es handelte sich um eine Totalsanierung des Baus 92.
Letztes Jahr legte Roche zudem den Grundstein für das Forschungs- und Entwicklungsgebäude Bau 12. Zudem plant das Unternehmen längerfristig ein weiteres Gebäude und eine Grünanlage. Dafür will Roche den heutigen Gebäuderiegel am Rhein grösstenteils abreissen, darunter auch das Hochhaus 52 von 1960 – der Grosse Rat gab letztes Jahr grünes Licht für den Bebauungsplan. (awp/mc/ps)
