Zug – Der Wirkstoffhersteller Polypeptide hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem kräftigen Umsatzplus und einer markanten Verbesserung der Profitabilität abgeschlossen. Treiber des Wachstums waren vor allem Wirkstoffe für Stoffwechselerkrankungen, darunter Anwendungen im stark wachsenden GLP-1-Bereich.
Der Umsatz des Auftragsentwicklers und -herstellers von Peptiden stieg 2025 um 15,6 Prozent auf rund 389 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Währungsbereinigt lag das Wachstum leicht höher.
Gleichzeitig verbesserte Polypeptide die operative Ertragskraft deutlich: Die EBITDA-Marge stieg von 7,5 Prozent im Jahr 2024 auf rund 11 bis 12 Prozent. Sie lag damit am oberen Ende der eigenen Prognose.
Auch die Investitionen bewegten sich im erwarteten Rahmen. Die Ausgaben für den Kapazitätsausbau beliefen sich auf etwas mehr als 100 Millionen Euro. Wichtige Ausbauprojekte, unter anderem im belgischen Braine-l’Alleud, hätten planmässig Fortschritte gemacht und die angestrebte Auslastung erreicht, hiess es.
Dank eines verbesserten operativen Cashflows und zusätzlicher Finanzierungsspielräume verfügte Polypeptide per Ende 2025 über liquide Mittel von 75 Millionen Euro. Zudem standen ungenutzte Kreditlinien von 51 Millionen Euro zur Verfügung.
Zum Ausblick erklärte Konzernchef Juan José Gonzalez, das starke Momentum aus dem Jahr 2025 solle sich dank hoher Nachfrage, insbesondere im GLP-1-Markt, fortsetzen. Polypeptide wolle seine Kapazitäten weiter ausbauen und zugleich die finanzielle Flexibilität sichern, um die mittelfristigen Wachstumsziele zu erreichen.
Die ausgewiesenen Zahlen sind noch ungeprüft. Die vollständigen Jahreszahlen will das Unternehmen am 12. März veröffentlichen. (awp/mc/ps)
