Pfäffikon – Der Transformatorenhersteller R&S hat im ersten Halbjahr 2026 einen deutlich tieferen Gewinn erzielt. Der Ausblick wurde derweil bestätigt.
Das Unternehmen wies einen um 25,4 Prozent tieferen Nettogewinn von 22,4 Millionen Franken aus, wie aus einer Mitteilung am Mittwoch hervorgeht. Im Vorjahr war dieser noch mehr als verdoppelt worden.
Die übrigen Kennzahlen wurden bereits Anfang August kommuniziert. So hat R&S einen um 13 Prozent tieferen Umsatz von 179,2 Millionen Franken erzielt. Auch der Auftragseingang ging um 11 Prozent auf 216,8 Millionen zurück. Das EBITDA brach um 23 Prozent auf 34,0 Millionen ein, die Marge lag noch bei 19,0 Prozent nach 21,3 Prozent im Vorjahr.
Weitere Neuigkeiten zum abrupten CEO-Abgang, der vor rund einer Woche bekannt wurde, gab es nicht. CFO Matthias Weibel führt die Funktion ad interim weiter aus.
Für das Gesamtjahr 2026 nimmt sich R&S weiterhin einen Umsatz von rund 410 bis 420 Millionen Franken vor sowie eine EBITDA-Marge innerhalb der kommunizierten Bandbreite von 19 bis 21 Prozent. Dabei wird eine stärkere zweite Jahreshälfte erwartet. Auch wenn der Umsatz im laufenden Jahr unter der Spanne der Mittelfristziele liegen dürfte, untermauere der Auftragsbestand und der solide Geschäftsausblick die mittelfristige Guidance. (awp/mc/ps)
