Sandoz schliesst Zusammenarbeit mit Henlius für bis zu 10 Biosimilars

Richard Saynor

Sandoz-CEO Richard Saynor. (Foto: Novartis/mc)

Basel – Sandoz hat eine strategische Entwicklungs- und Vermarktungsvereinbarung mit Shanghai Henlius Biotech (Henlius) für bis zu 10 Biosimilars abgeschlossen. Die Kooperation umfasst zunächst Nachahmermedikamente zu Cetuximab, Evolocumab und Belimumab sowie eine Option auf eine rekombinante menschliche Hyaluronidase.

Damit erweitert der Generikahersteller seine Biosimilar-Pipeline auf 39 Wirkstoffe mit Potenzial auf bis zu 46, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Sandoz die Vermarktungsrechte für die vereinbarten Biosimilar-Produkte ausserhalb Chinas. Henlius wird derweil für die Entwicklung und Herstellung verantwortlich sein.

Die Kooperationsvereinbarung ist meilensteinabhängig und sieht eine Gesamtvergütung von bis zu 322 Millionen US-Dollar vor, heisst es weiter. Dabei könnten die kurzfristigen Zahlungen im Zusammenhang mit den ersten Produkten bis zu 100,5 Millionen Dollar betragen.

Bereits im April 2025 hatten die beiden Unternehmen eine Kommerz-Kooperation geschlossen. Dieses bezog sich auf die Entwicklung und Vermarktung eines Biosimilars zum bewährten Krebs-Mittel Ipilimumab. (awp/mc/ps)

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