Basel – Sandoz hat an seinem Investorentag vom Dienstag neue mittelfristige Ziele sowie eine langfristige Wachstumsstrategie für das Biosimilars-Geschäft präsentiert. Die bisherigen Ziele bis 2028, die eine Marge von 24 bis 26 Prozent vorsehen, wurden bestätigt.
Bis 2030 strebt der Generikahersteller nun ein mittleres bis hohes einstelliges jährliches Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen sowie eine Core-EBITDA-Marge von 25 bis 27 Prozent an.
Unter dem Programm «Bio100» will Sandoz bis 2040 mehr als 100 Biosimilars im Portfolio haben, gegenüber derzeit 13. Ab 2035 soll zudem rund 80 Prozent des Werts von Biosimilars mit bevorstehendem Patentablauf abgedeckt werden. Heute liegt dieser Anteil bei rund 50 Prozent.
Bis 2035 soll der Nettoumsatz gegenüber 2025 durch «Bio100» mehr als verdoppelt werden. Gleichzeitig soll die Core-EBITDA-Marge auf über 30 Prozent steigen.
Firmenchef Richard Saynor sieht Sandoz damit in der nächsten Wachstumsphase. Die Ambitionen würden Biosimilars zum «Mehrheitsanteil» am Umsatz machen und den Zugang zu erschwinglichen Medikamenten ausweiten, erklärte er laut Mitteilung. (awp/mc/ps)
