Bern – Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz haben im April dem geopolitisch bedingten konjunkturellen Gegenwind getrotzt. Das Wachstum lässt allerdings nach.
Konkret lagen die Schweizer Konsumausgaben im März gemäss dem am Montag veröffentlichten Postfinance-Konsumindikator 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Zum Jahresstart hatten sich die Konsumentinnen und Konsumenten zurückgehalten, während das Wachstum im März überraschend hoch ausfiel.
Getragen worden sei der Anstieg insbesondere von alltäglichen Haushaltsausgaben sowie Konsumtätigkeiten im Reisebereich. Besonders auffällig sei, dass die Ausgaben für Automieten mittlerweile wieder das
Niveau der Vor-Pandemie erreicht haben. Etwas zurückhaltender zeigte sich die Schweizer Bevölkerung insbesondere bei Restaurantbesuchen sowie bei Computer- und Elektronikartikeln.
Postfinance erhebt den monatlichen Konsumindikator anhand anonymisierter Transaktionsdaten ihrer rund 2,4 Millionen Kundinnen und Kunden. Der Index gilt als Frühindikator für die Konsumentwicklung in der Schweiz. (awp/mc/pg)
