Schweizer Hotellerie hat im Februar weiter zugelegt

Hotellerie

(Foto von Ph B auf Unsplash)

Neuenburg – Die Schweizer Hotellerie hat auch im Februar 2026 mehr Übernachtungen gezählt. Nach dem weiteren Rekordjahr 2025 setzte sich der positive Trend in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres fort. Den Einfluss des Iran-Kriegs auf die Branche werden erst die März-Zahlen zeigen.

Die Zahl der Logiernächte stieg im Februar um 2,9 Prozent auf 3,5 Millionen Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Bei Gästen aus der Schweiz waren es dabei mit 1,8 Millionen gar 3,2 Prozent mehr. Aber auch bei den Touristen aus dem Ausland zogen die Übernachtungen um 2,6 Prozent auf 1,6 Millionen an.

Überraschend kommt die Zunahme im Februar nicht. Im März publizierte erste Schätzungen des BFS hatten das Plus bereits angezeigt.

Deutschland und USA treiben Wachstum
Der Blick auf die ausländischen Märkte zeigt, dass der grösste Herkunftsmarkt Deutschland stark zulegte. Beim nördlichen Nachbarn waren es mit 317’000 Übernachtungen 12 Prozent mehr.

Andere europäische Länder waren dagegen rückläufig: Insbesondere aus Frankreich kamen weniger Gäste, wie die um 10 Prozent auf 128’000 rückläufigen Logiernächte zeigen. Beim Vereinigten Königreich war es ein Minus von 2,8 Prozent auf 169’000.

Auch bei den asiatischen Touristen zeigen sich deutliche Unterschiede. So legten die Übernachtungen aus China mit einem Zuwachs von 46 Prozent auf 54’000 markant zu. Die Golfstaaten Vereinigte Arabische Emirate (-16 Prozent auf 14’000) und vor allem Saudi-Arabien (-52 Prozent auf 8’000) waren dagegen klar rückläufig. Auch bei Indien waren es mit 19’000 Logiernächten 7,1 Prozent weniger.

Derweil hält bei den Gästen aus den USA der positive Trend der letzten Jahre an. Im Februar stieg die Zahl der Übernachtungen des zweitgrössten Herkunftsmarktes um 5,4 Prozent auf 179’000.

Erfolgstrend vorerst ungebrochen
Bereits im Januar hatte die Zahl der Übernachtungen um 2,6 Prozent auf 3,3 Millionen zugenommen. Kumuliert sind es in den ersten beiden Monaten des Jahres 6,7 Millionen – ein Plus von 2,8 Prozent.

Dabei nahmen die Logiernächte der Gäste aus dem Ausland über die beiden Monate gerechnet um 2,7 Prozent auf 3,2 Millionen zu. Bei den Schweizer Gästen lag das Plus bei 2,8 Prozent auf 3,5 Millionen.

Im Vorjahr 2025 hatte die Branche mit 43,7 Millionen Übernachtungen bereits einen erneuten Höchststand erreicht. Welchen Einfluss der Iran-Krieg auf die Branche hat, werden allerdings erst die Zahlen zum März zeigen.

Eine erste Schätzung zum März publiziert das BFS am 17. April, die zweite am 24. April. Die definitiven Zahlen zum dritten Monat des Jahres folgen dann am 7. Mai. (awp/mc/ps)

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