Neuenburg – Die Logiernächte in der Schweizer Hotellerie sind im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat weiter gestiegen. Sowohl inländische als auch ausländische Gäste trugen zum Wachstum bei. Damit setzte sich der positive Trend aus dem Vorjahr auch im zweiten Monat des Jahres 2026 fort.
Die Zahl der Logiernächte stieg im Februar um 2,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag anhand einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Nachfrage von Schweizer Gästen nahm um 2,1 Prozent zu, jene aus dem Ausland um 2,0 Prozent.
Deutschland und USA im Plus
Aus Europa resultierte insgesamt ein Anstieg von 1,7 Prozent, wobei sich die Entwicklung je nach Herkunftsland unterschiedlich zeigte. Deutlich höhere Logiernächte wurden aus Deutschland (+10,7%) verzeichnet, während die Buchungen insbesondere bei Gästen aus Frankreich (-10,1%) und dem Vereinigten Königreich (-3,3%) zurückgingen. Zuwächse gab es unter anderem aus den Niederlanden (+3,3%) und Italien (+1,3%). Aus Asien sanken die Logiernächte insgesamt um 3,7 Prozent. Dabei konnten die markant höheren Buchungen aus China (+48,7%) den deutlichen Rückgang aus den Golf-Staaten (-35,8%) und aus Indien (-7,4%) nicht ganz kompensieren.
Aus Amerika wurde ein Plus von 9,9 Prozent registriert. Die Vereinigten Staaten verzeichneten dabei ein Wachstum von 4,9 Prozent.
Aufwärtstrend hält an
Damit bleibt die Nachfrage insgesamt auf hohem Niveau. Im Jahr 2025 hatte die Schweizer Hotellerie mit 43,7 Millionen Übernachtungen einen Höchststand erreicht. Bereits im Januar waren die Logiernächte gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent weiter gestiegen.
Die absoluten Zahlen zu den Übernachtungen im Februar veröffentlicht das BFS am 7. April. (awp/mc/pg)
