SFPI schlägt Dividendenerhöhung um 20 Rappen vor

Thomas Prajer

Thomas Prajer verlässt Swiss Finance & Property Investment. (Foto: SFPI)

Zürich – Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) hat im Geschäftsjahr 2016 mehr verdient und will entsprechend den Aktionären eine höhere Dividende auszahlen. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sie sich zuversichtlich und erwartet ein «überzeugendes» Ergebnis.

Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Auszahlung pro Aktie auf 3,60 CHF von 3,40 CHF im Vorjahr vor. Damit beträgt die Ausschüttungsrendite (bezogen auf den Aktienkurs Ende 2016) 4,0%, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Ausschüttung erfolgt aus den Kapitalreserven und damit steuerfrei.

Betriebsertrag steigt um knapp 40%
Die Gewinnzahlen wurden zum Teil bereits im Februar veröffentlicht und werden nun grösstenteils bestätigt. SFPI hat demnach das Betriebsgewinn auf Stufe EBIT um knapp 21% auf 37,4 Mio CHF gesteigert. Der Reingewinn (inkl. Neubewertungseffekte) wuchs um 7,8% auf 24,4 Mio CHF, exklusive Neubewertungen waren es +15% auf 14,5 Mio CHF. Die Zunahme bei EBIT und Reingewinn sei durch Neubewertungs- und Verkaufserfolge begünstigt worden, heisst es. Neu ist derweil der Betriebsertrag: Vor Neubewertungen nahm er um 39% auf 44,0 Mio zu.

Der Portfoliowert wuchs letztes Jahr den Angaben zufolge durch vier Zukäufe in den Regionen Basel und Zürich sowie durch Neubewertungseffekte um 11% auf insgesamt 498,5 Mio CHF (per Ende 2016). Die Devestition einer Liegenschaft in Winterthur sei dabei deutlich über der aktuellen Bewertung erfolgt. Mit diesen Transaktionen sei die strategische Fokussierung auf gute Lagen von Zürich und Basel weiter gefestigt worden, schreibt die Gesellschaft.

Der Leerstand per Ende Jahr sei dank «nachhaltiger Anstrengungen seitens des Asset-Managers auf sehr tiefe 2,67% (VJ 7,28%) reduziert worden, wobei sich die Effekte der Reduktion teilweise erst im Folgejahr niederschlagen würden, heisst es weiter.

Laufende Projekte
In Bezug auf laufende Projekte seien die Arbeiten an der Steinenvorstadt 67 in Basel per Ende Juni abgeschlossen worden. In der Klausstrasse 4 in Zürich sei der hochwertige Ausbau von 1’184 m2 termingerecht übergeben worden. Und das Promotionsprojekt Residenza Parco d’Oro in Ascona wurde laut Mitteilung per Mitte September abgeschlossen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft mit einem anspruchsvollen Umfeld. Angesichts der tiefen Zinsen werde die institutionelle Nachfrage nach Renditeliegenschaften weiterhin hoch bleiben, so dass für gut erschlossene Standorte nach wie vor von einem Verkäufermarkt auszugehen sei. Dem will die Gesellschaft durch eine «Strategie der Arrondierung bei gleichzeitig konsequentem Ausbau der vorhandenen Potentiale» begegnen, wie es heisst. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung rechnen 2017 mit einem «überzeugenden Unternehmensergebnis, das die bisherige attraktive und stabile Dividendenpolitik sicherstellt». (awp/mc/ps)

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