Heerbrugg – Beim Metallverarbeiter SFS hat im ersten Halbjahr 2026 das Restrukturierungsprogramm Früchte getragen. Entsprechend stiegen sowohl Umsatz als auch insbesondere das Ergebnis an. Am Ausblick hält das Unternehmen fest.
Der Umsatz stieg um 1,3 Prozent auf 1,56 Milliarden Franken. Organisch, also währungs- und akquisitionsbereinigt, wäre der Umsatz um 4,0 Prozent gestiegen, wie die Gruppe am Donnerstag mitteilte. Die Währungseffekte – und hierbei insbesondere die Abschwächung des Dollar – bremsten mit minus 4,2 Prozent.
Das normalisierte Betriebsergebnis (EBIT) legte um deutliche 22,5 Prozent auf 206,0 Millionen Franken zu. Die entsprechende Marge stieg damit auf 13,3 Prozent nach 11,0 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 149,1 Millionen, ein Plus von 7,3 Prozent.
Mit den vorgelegten Zahlen hat SFS die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) auf allen Ebenen – insbesondere aber bei der Profitabilität – klar übertroffen.
Ausblick bestätigt
Die tiefgreifenden globalen Umbrüche hätten im ersten Semester zu gestörten Lieferketten geführt, heisst es. Das Geschäft von SFS sei aber dank des «Local-for-Local»-Ansatzes nur begrenzt betroffen gewesen. Zudem hätten sich Mixeffekte sowie die bereits umgesetzten Massnahmen des Restrukturierungsprogramms positiv auf den Ertrag ausgewirkt. Die Umsetzung des Programms werde entsprechend fortgeführt.
Mit Blick auf die Sparten zog der Umsatz sowohl bei Engineered Components (+2,6% auf 577,8 Mio Fr.) als auch bei Distribution & Logistics (+1,3% auf 687,7 Mio) an. Fastening Systems (-1,1% auf 293,8 Mio) hinkte indessen hinterher.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 bestätigt SFS den Ausblick und orientiert sich dafür weiter an den Mittelfristzielen. Es wird ein Umsatzplus in Lokalwährungen inklusive Konsolidierungseffekte von 3 bis 6 Prozent erwartet. Die normalisierte EBIT-Marge soll bei 12 bis 15 Prozent zu liegen kommen. (awp/mc/ps)
